Probleme im Kreis Stormarn gemeinsam lösen

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes (links) mit Landrat Henning Görtz vor der Kreisverwaltung Foto: fnf

Bundes- und Kommunalpolitiker wollen Themen wie Flüchtlinge oder Wohnraum gemeinsam angehen

Von Finn Fischer
Stormarn
Flüchtlinge, Wohnraum, Kinderarmut: Viele zukunftsweisende Themen stehen im Kreis Stormarn in den kommenden Monaten auf der Agenda. Auf Bundesebene getroffene Entscheidungen haben gerade hier, auf kommunaler Ebene, Auswirkungen. „Es gibt viele Überschneidungen und das macht einen Austausch besonders wichtig“, sagt Franz Thönnes. Der Stormarner Bundestagsabgeordnete besuchte Landrat Henning Görtz, um die künftigen Herausforderungen für den Kreis zu erörtern. Es war das erste Gespräch mit dem neuen Amtsinhaber nach dessen Einführung im Frühjahr. Alarmierend sei etwa die hohe Zahl an von Armut betroffenen Kindern im Kreis, so Franz Thönnes: „Das betrifft vor allem Alleinerziehende, in dem Bereich muss sich etwas tun.“ So müssten Arbeitgeber weiter sensibilisiert werden, damit mehr familienfreundliche Jobs geschaffen werden. Trotz guter Beschäftigungszahlen leben kreisweit rund 7.000 Kinder in prekären Verhältnissen. Auch beim Thema Flüchtlinge gilt es, das soziale Abseits zu vermeiden. „Wir sind gut aufgestellt. Es ist weiterhin bemerkenswert, wie gut sowohl die haupt- als auch die ehrenamtlichen Strukturen funktionieren“, sagt Landrat Henning Görtz. Auch die Industrie stellt sich vermehrt auf Flüchtlinge ein. Eine Studie der IHK ergab, dass 70 Prozent der Betriebe grundsätzlich offen sind für Asylbewerber – wenn die Qualifizierung es zulässt. Unterdessen kommen immer weniger Flüchtlinge nach Stormarn. Davon könnte durchaus der soziale Wohnungsmarkt profitieren.
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