Schönaubad bleibt Zuschussgeschäft

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Die Rutsche des Schönaubades ist bei den Kindern der Gemeinde beliebt Foto: msa
Trittau. 29.020 Gäste: Das ist die vorläufige Freibad-Bilanz der Saison 2014, die am 1. September zu Ende ging. 33.389 Besucher verzeichnete die Gemeinde im Jahr zuvor.
Das Schönaubad verursacht weiterhin ein sechsstelliges Defizit. Laut Gemeinde stehen den Einnahmen von etwa 90.000 Euro im Jahr Unterhaltskosten in Höhe von 400.000 Euro gegenüber.
Vielfach wurde in den politischen Gremien über die Zukunft des Bades diskutiert. „Seit 37 Jahren ist das ein Zusatzgeschäft“, sagt Bauausschussvorsitzender Jens Hoffmann. Dementsprechend realistisch hat die Verwaltung ihre Erwartung an die aktuelle Saison gestellt. „Auch wenn noch nicht alle Einnahmen verbucht sind, so liegen wir bereits über dem eingeplanten Haushaltssatz von 75.000 Euro“, bilanziert Oliver Mesch.
Seit Anfang August wird das Wasser des Schönaubades mit Abwärme der Biogasanlage von Landwirt Friedrich Klose beheizt, zusätzlich über eine Solaranlage. Auch mit Aktionen wie Aquafitness und einem Spielenachmittag habe die Gemeinde versucht, mehr Gäste ins Bad zu locken. „Alles mit guter Resonanz“, so Mesch . Zurzeit wird der bauliche Zustand des Bades geprüft. Die Ergebnisse werden noch in diesem Jahr vorliegen. Modernisierungsmaßnahmen sind im Schönaubaud dringend nötig. Spätestens 2016 müssen die Beckenfolien getauscht werden. Kosten: 250.000 Euro. (msa)
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