Schüler wollen Großhansdorf schöner machen

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Schülerinnen des des Geografie-Profilkurses am Emil-von Behring-Gymnasium (EvB) erklären, wie sie Großhansdorf noch schöner machen können.Foto: pi
Großhansdorf. 27 Teilnehmer des Geografie-Profilkurses des 11. Jahrgangs am Emil-von Behring-Gymnasium (EvB) machten beim landesweitem Wettbewerb „Hier leben 2020“ mit und wollen sich mit frischen Ideen für ihren Ort einsetzen.
Unterstützung fanden sie bei ihrer Lehrerin Kathrin Lentz: „Bei diesem Wettbewerb können Jugendliche Stärken und Schwächen ihrer Gemeinde entdecken und Vorschläge zur Verbesserung machen. Der Lehrplan fordert schülerorientierte Projekte – und gerade so realitätsnahe Fragestellungen motivieren enorm.“
Außerdem bereite ein echtes Projekt konkret aufs Arbeitsleben vor, es sei Lernen fürs Leben. Die 16- bis 17-jährigen Gymnasiasten haben sich wochenlang damit befasst, wie sie Großhansdorf schöner machen könnten. Umfragen zur Lebenszufriedenheit wurden in unterschiedlichen Altersgruppen erarbeitet und Projekte durchgeführt. Am Ende konzentrierten sich die Bemühungen auf einen Trimm-dich-Pfad, einen Lehrpfad, ein Naturfreibad und ein Jugendcafé. „Letzteres würde verhindern, dass man immer nach Ahrensburg fahren müsste, um sich gemütlich mit Gleichaltrigen zu treffen“, erläuterten die Schüler Bürgermeister Janhinnerk Voß in einer öffentlichen Präsentation im Rathaus.
Für das Naturfreibad war auch schon eine Stelle gefunden: der Manhagener Teich. „Der See wäre dann auch vor Verlandung geschützt und das Anlegen von Liegeflächen wäre nicht allzu aufwändig – Bäume müssten nicht gefällt werden“, argumentierten die Jugendlichen. Voß war am Ende sehr beeindruckt von der professionellen Präsentation. Allerdings brachte er die Schüler schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.
Es sei ein weiter Weg von der Idee bis zu einem für alle tragbaren Kompromiss. Die Schüler werden ihre Ideen im Juni vor dem Sozialausschuss präsentieren und hoffen, dabei einige Politiker überzeugen zu können. Zudem werden die Ideen in der Landeshauptstadt Kiel vorgestellt und von einer hochkarätigen Jury bewertet. (bm)
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