Schützenplatz: Baustart im Herbst

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Bärbel Hammer (v.l.), Christian Lahrtz und Dr. Susanne Will präsentieren den Lageplan.

Kieler Handelsgesellschaft will neues Marktzentrum Ende 2015 eröffnen

Trittau Die Entscheidung ist gefallen. Die Bartels-Langness Handelsgesellschaft aus Kiel verwirklicht ihre Pläne und baut einen Markant-Supermarkt auf dem Trittauer Schützenplatz. Baubeginn ist diesen Herbst. „Wenn alles gut geht, wollen wir zu Weihnachten 2015 eröffnen“, sagt Projektentwicklerin Dr. Susanne Will.
Geplant ist ein 1.600 Quadratmeter großer Markant-Markt mit Glas, Alu, schwarzen Fliesen und außen roten Klinkersteinen. „Es wird ein richtig schicker und moderner Laden“, schwärmt Christian Lahrtz, Geschäftsführer Famila/Markant. „Wir haben so lange gewartet, bis die Klage gegen den B-Plan verhandelt und abgewiesen wurde. Nun können und wollen wir durchstarten.“
Das Kieler Unternehmen bleibt seinem Stil treu und führt das bewährte Konzept, die Kooperation mit Aldi fort. Gleich neben dem neuen Markant-Markt, wird sich der Discounter Aldi mit 1.100 Quadratmeter Verkaufsfläche ansiedeln und dann den jetzt noch bestehenden Markt in der Vorburgstraße schließen. „Der gemeinsame Standort hat sich in der Vergangenheit bewährt, da ein Großteil unserer Kunden sowohl beim Discounter als auch beim Supermarkt einkauft“, sagt Lahrtz. Das Unternehmen schafft in Trittau über 30 neue Arbeitsplätze. Das Konzept werde bereits an 30 weiteren Standorten in Deutschland umgesetzt.
Bevor die Bagger für die Errichtung beider Geschäfte anrollen, wird im ersten Bauabschnitt der Ausbau der Verbindungsstraße „Zur Mühlau“ umgesetzt und der neue Schützenplatz auf dem stillgelegten Tennisgelände gebaut.
Erst nach Fertigstellung dieser Projekte, kann der Startschuss für die Supermärkte erfolgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf neun Millionen Euro. Christian Lahrtz betont, das in dem neuen Markant-Markt keine Non-Food-Artikel angeboten werden. Er kann nicht nachvollziehen, dass die Verwaltung auf dem Meiereigelände eine Baugenehmigung für einen weiteren Supermarkt genehmigen will. Hintergrund: Dort soll ein Edekamarkt entstehen. Lahrtz sagt dazu: „Wir verfolgen das aufmerksam. Uns hat man zur Auflage gemacht, die Kosten für die anliegende Straßenerweiterung zu übernehmen und nun will man uns einen Supermarkt vor die Nase setzen.“ (msa)
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