Schwimmbrücke fürs Tunneltal geplant

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Die Moorwanderbrücke im Tunneltal muss dringend saniert werden Foto: fnf

Umweltausschuss will über Variante beraten

Ahrensburg Der Steg der Moorwanderbrücke muss dringend in Schuss gebracht werden. Eigentlich sollte die rund 300 Meter lange Brücke bereits im letzten Jahr saniert werden. Doch die Stadtverordneten hatten den Posten 2013 aus dem Haushalt gestrichen. Der Grund: Flaute in der Stadtkasse. Ein Jahr später wurden die Gelder schließlich bewilligt. Statt der ursprünglichen 450.000 Euro waren es 720.000 Euro. Auf die erste Zustimmung folgte die Absage – zu teuer. Es sollten günstige Alternativen her. Ein halbes Jahr suchte die Stadtverwaltung nach Lösungen. In einer bundesweiten Umfrage sollte geklärt werden, ob es vergleichbare Bauwerke gibt. Es gebe keine direkt übertragbare Lösung, da die örtlichen Gegebenheiten sehr unterschiedlich sind, heißt es in der Vorlage des Umweltausschusses, der am heutigen Mittwoch, 17. Juni, über das Thema berät. Die favorisierte Lösung, ein Steg, der großteils (235 Meter) von Schwimmkörpern getragen wird, wäre bundesweit einzigartig. Eine Brücke auf Stelen ist schwer zu realisieren, da eine Verankerung auf Teilstücken der Strecke erst in einer Tiefe von 10 bis 15 Metern möglich wäre. Auch große Maschinen können in dem Gelände nicht eingesetzt werden. Der Umweltausschuss wird nun über eine Variante beraten. Die sieht im nördlichen Teilstück des Weges einen festen, auf Beton-Mikropfählen errichteten festen Steg vor. Im zweiten und längsten Abschnitt soll eine feste, aus Bongossi-Tropenholz bestehende Konstruktion, von Kunststoff-Schwimmkörpern getragen werden. Über den Hopfenbach führt ein Schwimmsteg mit optional uferseitiger Pfahlgründung. (fnf)
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