Stadt-Image aufpolieren

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Stadtmarketing-Managerin Angelika Andres will das Potenzial der Stadt mehr ausschöpfen Foto: fnf

Marketingkonzept soll Ahrensburg attraktiver für Gäste und Bewohner machen

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Hohe Lebensqualität, verkehrsgünstige Lage, Kultur und Tourismus: Ahrensburg hat viel zu bieten. Aber sein Potenzial könnte besser ausgeschöpft werden. Ein Marketingkonzept soll bestehende Strukturen vernetzen und neue Ideen liefern, um die Schlossstadt noch attraktiver zu machen.

Attraktivität und Image stärken


Stadtmarketing-Managerin Angelika Andres stellte im vergangenen Hauptausschuss ihre Idee vor, wie die Schlossstadt ihre Möglichkeiten ausschöpfen könnte. An der Erarbeitung der Vorgehensweise waren auch Mitglieder des Ahrensburger Stadtforums beteiligt.„Die wichtigsten Aufgaben und Ziele eines Stadtmarketing sind, Handlungsempfehlungen zur Stadtentwicklung zu geben, um Attraktivität und Image der Stadt sowohl als Wirtschafts- und Lebensraum für die Bewohner und Gäste zu verbessern und die Funktionalität der Innenstadt zu erhalten“, so Angelika Andres. „Was über die Jahre erarbeitet wurde, muss zusammengetragen und aufbereitet werden. Der Bestand, die Möglichkeiten und Mängel.“
In einem Workshop soll ein struktureller Aufbau mit Kostenplanung entwickelt werden. In der abschließenden Gesamtpräsentation werden die Ergebnisse zusammengefasst und Handlungsempfehlungen in einem Maßnahmenkatalog für das Stadtmarketing ausgesprochen.

Politik vertagt Beschluss


Außerdem soll eine „Steuerungsgruppe“ zur Prozesssteuerung im Stadtmarketing gebildet werden. Diese Gruppe setzt sich zusammen aus Vertretern der Fraktionen, dem Bürgermeister und einem Mitglied der Verwaltung. Ebenfalls im Boot sind unabhängige Vertreter aus Wirtschaft, der Handelskammer, des Hotel- und Gaststättenverbandes, des Stadtforums und der IG Hagener Allee. „In der Zusammenarbeit können sich auch weitere Projekte herauskristallisieren“, hofft Andres. „Wir wollen dabei alle mitnehmen. Ziel ist es, die Stadt auch über die Grenzen hinaus für Besucher attraktiver zu gestalten und so die Wirtschaft und den Handel zu stärken.“
Andres versteht das Stadtmarketing als Motor und Mitgestalter eines Strukturwandels: „Dafür müssen Stärken herausgestellt werden. Die Inszenierung der Stadt ist ein wesentlicher Baustein des Stadtmarketing. Im Rahmen dieses Prozesses müssen die Ziele klar formuliert, die Aufgaben und die Rolle der Akteure eindeutig definiert sowie Erwartungen aufeinander abgestimmt werden.“
Um allen Erwartungshaltungen gerecht werden zu können, soll auf eine externe Moderation zurückgegriffen werden. Grüne und FDP-Fraktion stehen hinter dem Konzept. CDU- und WAB-Fraktion meldeten Beratungsbedarf an, da sie die Mehrheit haben, wurde der Beschluss vertagt. Im kommenden Hauptausschuss am 15. Juni wird nun beraten, ob für den Stadtmarketingprozess außerplanmäßige Mittel in Höhe von 15.000 Euro bereitgestellt werden, um Workshop, Konzeption, Kernstärkenermittlung, Planung und Präsentation zu organisieren. Entschieden wird über die Zukunft des Stadtmarketings in Ahrensburg in der Stadtverordnetenversammlung am 22. Juni.
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