Stadtvertreter tagen

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Bürgermeister Henning Görtz und Bauamtsleiter Jürgen Engfer nehmen die Sorgen und Ängste der Bevölkerung bezüglich des neuen Windparks ernst. Foto: cs

Windpark beschäftigt Bargteheide

Bargteheide. Die eigentlich gedachte Bürgerbefragung zum Thema Windpark in Bargteheide wird es nicht mehr geben. Mit Anmeldung der ausgezeichneten Flächen am Glindfelder Weg wurde automatisch dem Bau von Windkraftanlagen zugestimmt, was eine Bürgerbefragung hinfällig macht. „Doch es ist nicht so, dass die Bürger nun komplett übergangen werden. Es wird eine Einwohnerversammlung geben, außerdem haben die Bürger im Rahmen des Bauleitverfahrens immer noch die Möglichkeit, ihre Einwände vorzutragen“, beruhigt Bürgermeister Henning Görtz. Angedacht ist außerdem eine finanzielle Beteiligung im Rahmen eines Genossenschaftsmodells. Unmut über die geplanten Windräder wird in diesen Tagen aus den Nachbargemeinden Jersbek und Klein Hansdorf geäußert. Für den nahegelegenen Duvenstedter Brook wird befürchtet, dass die Windräder die Flugschneisen der Zugvögel behindern, in Jersbek trägt man sich in Sorge um die Sichtachse zum historischen Barockpark. Die Stadtvertreter werden sich also auf ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 13. September, um 19 Uhr im Stadthaus mit dem Thema Windpark Bargteheide weiter auseinandersetzen. „Um zu verhindern, dass Investoren die Windräder eigenständig aufstellen und so Abstandsflächen beeinflusst, soll über eine Veränderung des Flächennutzungsplan entschieden werden“, so Bauamtsleiter Jürgen Engfer.
Die Umbaumaßnahmen des Freibad sind ein weiteres Thema der Stadtvertretersitzung. 3,6 Millionen Euro stehen dafür im Haushalt schon bereit. (cs)

Stadtvertretersitzung Donnerstag, 13. September, 19 Uhr im Stadthaus Bargteheide.
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