Streusalz wird zwischengelagert

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Auf dem Gelände der Meierei an der Kirchenstraße kann das Streugut der Gemeinde diesen Winter gelagert werden Foto: wb/cy

Meiereigelände als Alternative, bis neue Halle gebaut wird

Trittau. Die Zeit drängt, der Winter naht und wie jede Gemeinde muss auch Trittau sein Streusalz bestellen, um es bis zum ersten Glatteis einzulagern. Doch wo es hin sollte, war lange unklar. Da die bisherige Salzhalle an der Großenseer Straße abgerissen wurde, hatte die Verwaltung dafür bislang keine Alternative gefunden. Der Plan eine Leichtbauhalle als Übergangslösung zu errichten, wurde verworfen. Ein Gutachten ergab, dass das Salz den Baustoff, aus dem die Halle besteht, auflösen würde.
Auch die Pläne für den Bau der neuen Salzhalle liegen nun wieder auf Eis. Der Grund: Die Fraktionen können sich nicht über die maximale Höhe einigen.

Salzhalle soll beim neuen Bauhof entstehen

Nun hat der Bauausschussvorsitzende Jens Hoffmann (CDU) ein Provisorium gefunden. „Es ist mir gelungen, Günter Süllau, den neuen Eigentümer des Meierei-Geländes davon zu überzeugen, dass er der Gemeinde eine alte Fahrzeughalle auf dem Gelände zur Verfügung stellt“, sagt er. In der 100 Quadratmeter großen Halle kann das Salz auch mehrfach eingelagert werden. Wenn während der Wintersaison Nachschub nötig ist, können Fahrzeuge mehr Streumittel dort ablagern. „Langfristig ist das natürlich keine Lösung“ betont Hoffmann.
Günter Süllau plane nächstes Jahr mit seinem Edeka-Markt, der sich bislang am Vorburgplatz befindet, auf das Meierei-Gelände umzuziehen. Da schräg dahinter bereits die Firma Bartels-Langness ein Nahversorgungszentrum, mit Markant-Markt und Aldi-Disounter, errichten will, muss nun die Politik entscheiden, wie die beiden Bauprojekte miteinander vereinbar sind.
Jens Hoffmann sagt: „Spätestens im Frühjahr 2014 sollte dann mit dem Bau der neuen Salzhalle begonnen werden, damit für die Zukunft der Winterdienst gesichert ist.“
Nach wie vor ist es geplant, diese im Trittauer Gewerbgebiet an der Carl-Zeiss-Straße zu errichten. Dort will Trittau einen gemeinsam Bauhof mit Lütjensee errichten und später betreiben. Das 6.674 Quadratmeter große Grundstück hat die Gemeinde bereits gekauft. Hoffmann: „Nun soll der Bauhof komplett überplant werden, dazu gehört auch eine Salzhalle.“ (wb)
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