Studieren am Öresund

Anzeige
Die malerischen Hafenpiers gehören zu Stellas Lieblingsorten Foto: Bandemer

Wochenblatt-Reporterin berichtet über ihr Semester in Kopenhagen

Von Stella Bandemer
Ahrensburg/Kopenhagen
Ein Auslandssemester während des Studiums verbringen – WochenBlatt-Reporterin Stella Bandemer begab sich für ein halbes Jahr in die dänische Hauptstadt Kopenhagen und beschreibt die eigenen Erlebnisse sowie Vorteile und Nachteile eines Auslandsaufenthalts. Einmal rauskommen aus dem alltäglichen Trott, ein anderes Land kennenlernen und die Englisch-Kenntnisse vertiefen. Das waren die Ziele für mein Auslandssemester, das ich in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen am Öresund verbrachte. Die Frage, wohin ich gehen möchte, war schnell geklärt. Ich informierte mich direkt bei meinem Institut, welche Partneruniversitäten es gibt. Dabei ging ich über das Erasmus-Projekt ins Ausland, was bedeutet, dass ich finanzielle Unterstützung bekam und eine Online-Sprachschule besuchen konnte. Erasmus ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und zählt zum weltweit größten Programm zur Förderung von Auslandsaufenthalten an Universitäten in und außerhalb der EU. Werden die benötigten Unterlagen bei der jeweiligen Universität rechtzeitig eingereicht, bekommt der Student die Förderung in zwei Raten, während und nach seines Auslandsstudiums. Um eine Unterkunft muss sich jeder Student jedoch selbst kümmern, was teilweise zu Schwierigkeiten führen kann. Oft gibt es aber die Möglichkeit, sich auf einen Platz für ein Zimmer im Studentenwohnheim zu bewerben. Das ist im Normalfall günstig und gut ausgestattet. Auch wenn anfängliche Ängste und Sorgen sowie organisatorischer Aufwand dazugehören, würde ich ein Auslandssemester im Nachhinein immer wieder machen und dringend empfehlen. Denn so eine Chance bietet sich im Leben nicht oft, für eine kurze Zeit das gewohnte Leben hinter sich zu lassen und Menschen von überall kennenzulernen. Während meines Auslandsaufenthalts habe ich unter anderem Studenten aus China, den USA, Frankreich und Finnland getroffen. In anregenden Diskussionen wird der kulturelle Unterschied erkennbar. Eine Möglichkeit, auch ein Stück mehr über seine eigene Kultur zu lernen.
Erster Ansprechpartner sollte das eigene Institut der Universität sein. Weitere allgemeine Infos gibt es beim Deutschen Akademischen Austauschdienst unter www.daad.de. Wichtiges über das Erasmus-Programm ist unter www.eu.daad.de/neu/info_studierende/de/ zu finden. Zudem ist es ratsam, sich bei der jeweiligen Krankenkasse um eine Auslandsversicherung zu kümmern.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige