Tag der offenen Tür

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Die Mitglieder des Sütterlin-Kreises stellten die Arbeit ihres Vereines vor, sie übertragen antike Texte in lateinische Schrift. Foto: hs

Peter-Rantzau-Haus präsentiert sich der Öffentlichkeit

Von Halina Schmidt
Ahrensburg. Am vergangenen Sonnabend öffnete das Peter-Rantzau-Haus seine Türen, um sich den interessierten Besuchern vorzustellen und sein vielfältiges Angebot zu präsentieren.
Bei Bratwürsten und Kaffee und Kuchen hatten die Gäste die Möglichkeit, das Haus und seine Räumlichkeiten zu erkunden, sich in aller Ruhe umzusehen und sich mit dem Angebot des Hauses vertraut zu machen.
Das Programmangebot bietet für jeden etwas: ob Gymnastik oder Tanzen für die Bewegungsfreudigen, Malen und Töpfern für die Kreativen, der Literaturkreis für die Belesenen, gemeinsames Kochen in den Kochgruppen, Spielgruppen für Scrabble, Skat und Doppelkopf, oder der Umgang mit dem Computer in den PC-Kursen, in zahlreichen Gruppen kümmern sich die Mitarbeiter des Hauses um die Besucher und deren unterschiedliche Interessen.
Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern helfen regelmäßig etwa 140 ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Angeboten. Am Sonnabend stellten verschiedene Gruppen ihre Arbeiten vor, so auch der Sütterlinkreis, dessen Mitglieder es sich zur Aufgabe gemacht haben, alte Texte und Dokumente, die in Sütterlin geschrieben sind, in lateinische Schrift zu übertragen. Wer bei sich zu Hause noch alte Texte hat und diese gerne übertragen hätte, kann sie jederzeit bei der Gruppe einreichen: „Wir sind immer bereit“, sagt ein Mitglied der Gruppe.
Doch das Peter-Rantzau-Haus hat neben den zahlreichen Gruppen noch mehr im Angebot: So werden Tagestouren zu unterschiedlichen Zielen angeboten und in der Beratungsstelle „Älter werden“ finden ältere Bürger sowie deren Angehörige Rat und Unterstützung in allen Lebenslagen.
Der Mittagstisch und nachmittags Kaffee und Kuchen bieten täglich die Möglichkeit, gemeinsam zu essen und dabei zu klönen. Nach seiner Einweihung im Februar vergangenen Jahres kann das in Ahrensburg zentral gelegene Peter-Rantzau-Haus auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
„Die Besucherzahlen haben sich sehr gut entwickelt, die Angebote sind vielfältiger geworden, so dass wir jetzt auch generationsübergreifende Angebote haben“, kommentiert Awo-Vorsitzender Jürgen Eckert die positive Bilanz. Auch mit den Jugendlichen der Skate-Anlage direkt neben dem Haus komme man gut klar: „Hier fühlt sich niemand gestört, die Leute freuen sich, wenn sie den junge Leuten beim Skaten von der Terrasse aus zuschauen können,“ so Jürgen Eckert.
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