Terrorverdächtige in Stormarn festgenommen

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Im Einsatz waren rund 200 Beamte Foto: mdt

Bundeskriminalamt und Beamte der Spezialeinheit GSG 9 haben am Dienstag in Ahrensburg, Großhansdorf und Reinfeld Razzien vorgenommen und dabei drei Terrorverdächtige festgenommen

Hamburg Bundeskriminalamt und Beamte der Spezialeinheit GSG 9 haben am Dienstag Vormittag in Ahrensburg, Großhansdorf und Reinfeld Razzien in Flüchtlingsunterkünften vorgenommen und dabei drei Terrorverdächtige festgenommen. Die Männer im Alter von 17 bis 26 Jahre stammen aus Syrien und haben in Deutschland Asyl beantragt. Ihnen wird die Mitgliedschaft in der Terrorvereinigung Islamischer Staat (IS) vorgeworfen. Sie wurden nach Karlsruhe geflogen und werden dort dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Im Einsatz waren rund 200 Beamte.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière rückte die Verdächtigen in die Nähe der Attentäter, die in Paris am 13. November 2015 Anschläge verübten, bei denen 130 Menschen getötet wurden. „Es spricht alles dafür, dass dieselbe Schlepperorganisation wie auch bei den Attentätern von Paris, diese drei Festgenommenen nach Deutschland gebracht hat und dass die Reisedokumente aus der gleichen Werkstatt stammen.“ Konkrete Anschlagspläne lagen den Ermittlern nicht vor, laut de Maizière handelte es sich um eine so genannte „Schläferzelle“.
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