Tibetisches Puppenspiel in Ahrensburg

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Irina Shurko (34) mit den selbstgefertigten tibetischen Puppen Foto: stb

Irina Shurko zeigt „Das Märchen vom weißen Vogel“ in der Stadtbücherei

Ahrensburg Die Kultur der Tibeter ist vielfältig, weiß die 34-jährige Irina Shurko. Bereits mit dem Studium der Kulturwissenschaften und Philosophie begann ihr Interesse für den Buddhismus. Besonders die Volksmärchen der Tibeter begeisterten Irina, die in St. Petersburg geboren wurde. Nun zeigt Irina Shurko das „Märchen vom weißen Vogel“ am Sonnabend, 23. Januar in der Stadtbücherei (Manfred-Samusch-Straße 3). Die Vorstellung beginnt um 13 Uhr. 3,50 Euro kostet der Eintritt. Der Erlös kommt dem Förderverein ASIA Deutschland e.V. zugute, welcher sich für den Schulaufbau für Nomanden- und Bauernkinder einsetzt. Seit fünf Jahren lebt die 34-Jährige nun in der Dorfgemeinschaft Allmende-Wulfsdorf am Stadtrand Hamburgs. Dort fing sie an, Puppen zu basteln und die Märchen ihren Kindern vorzuspielen. „Schnell wurden es mehr Kinder aus der Nachbarschaft, die zuschauten“, erinnert sich Irina. Ihr Wissen über die tibetische Kultur hat sich die gebürtige Russin selbst angeeignet.
Tibet liegt im Hochland von Zentralasien, abgeschieden durch das Himalaya-Gebirge. Bis in das 20. Jahrhundert hatte Tibet ein eigenes Staatwesen, gehört gegenwärtig jedoch zur Volksrepublik China. Dies ist völkerrechtlich umstritten.
Irina sieht es als ihre Aufgabe, durch das Puppenspiel einen wichtigen Teil der tibetischen Kultur zu erhalten und weiterzugeben. „Die Erzählungen sind sehr weise und man soll sie nicht vergessen“, findet Irina, „es gefällt mir, dass das Böse in den Märchen nicht zerstört, sondern verwandelt wird.“ Die Märchen eignen sich ganz besonders für Kinder von vier bis zehn Jahren. Eine Vorstellung dauert etwa 40 Minuten. (stb)
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