Tote Fische: Peta stellt Strafanzeige

Anzeige
Bargteheide. Verdacht auf Tierquälerei: Die Tierschutzorganisation Peta hat vergangene Woche Strafanzeige gegen das Bauamt in Bargteheide gestellt.
Im Rahmen von Bauarbeiten an einem Regenrückhaltebecken am Glindfelder Weg waren Anfang Juli hunderte Fische qualvoll verendet. Offenbar versäumten Mitarbeiter der verantwortlichen Baufirma, die Tiere umzusiedeln.
Dr. Tanja Breining von Peta sagt: „Fische sind ebenso schützenswert wie alle anderen Tiere auch. Das Vorgehen in Bargteheide zeugt von großer Achtlosigkeit gegenüber dem Leid von hunderten von Tieren.“
Das Vorgehen dürfe nicht ohne Konsequenzen bleiben, so die Aktivistin. Sämtliche Fische hätten vor Ablassen des Wassers umgesiedelt werden müssen. Stattdessen sei der langsame Todeskampf gebilligt worden, so Breining. Obgleich der Tierschutz in Deutschland im Grundgesetz verankert sei.
Nachdem das Vorgehen bei den Arbeiten durch Medienberichte bekannt geworden war, haben Angelverein und freiwillige Helfer die verbliebenen lebenden Fische mit Keschern gerettet. (fnf)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige