Trittauer Laienspieler spenden 11.000 Euro

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Helmut Zierl (l.) inszenierte das Theaterstück „Frau Müller muss weg“ Foto: aw

Gruppe um Schauspieler Helmut Zierl hilft der Gemeinde

Trittau Die Gemeinde Trittau freut sich über eine überraschend hohe Geldspritze der Trittauer Laienspieler um Schauspieler Helmut Zierl. 11.000 Euro spendete die Theatergruppe verschiedenen Institutionen. Die Empfänger waren: Gemeinde Trittau Flüchtlingshilfe – Bürgermeister Oliver Mesch (4.000 Euro), Gemeinde Lütjensee Flüchtlingshilfe – Bürgermeisterin Ulrike Stenzler (4.000 Euro) und Tafel Trittau – 1.Vorsitzender Jürgen Heuseler (3.000 Euro). „Ich freue mich, dass so eine stolze Summe zusammengekommen ist und wir damit vor Ort in unseren Gemeinden den Menschen direkt helfen können“, sagte Helmut Zierl. Über ein Jahr Zeit und Arbeit hat der vielbeschäftigte Schauspieler in dieses Projekt investiert, das alle Beteiligten viel Kraft gekostet hat. Aber es hat sich gelohnt und hilft in den Gemeinden bei nicht vom Staat unterstützten Projekten, wie Sprachkursen oder auch gemeinsame Essen zum Kennenlernen, Fahrtkosten für ehrenamtliche Helfer, Materialbeschaffung und vieles mehr zu realisieren. Jürgen Heuseler berichtete bei der Spendenübergabe, dass die Tafel in Trittau rund 500 Bedürftige versorgt, davon sind 60 Prozent Flüchtlinge. Dramatisch hoch ist der Kinderanteil. 180 Kinder gelten bei der Tafel als bedürftig. Umso wichtiger sind Maßnahmen, wie das von Helmut Zierl inszenierte Theaterstück „Frau Müller muss weg“, die Spenden generieren und helfen. Unterstützt wurden die Laienspieler von zahlreichen Trittauer Firmen und Bands, die ihre Gage spendeten. (aw)
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