Turner knapp vorn

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Mareen Jacobs von den „Turnflöhen“ des TSV Trittau gehört zu den hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten in Schleswig-Holstein Foto: wb

Neuste Zahlen aller Vereinsmitglieder im Kreis Stormarn

Ahrensburg. Fußball ist Volkssport Nummer eins in Deutschland, aber (noch) nicht im Kreis Stormarn. In der Hitliste der 39 größten Fachverbände geben nach wie vor die Kunstturner den Ton an. Allerdings ist die Tendenz rückläufig: Die Mitgliederzahl hat sich im Jahre 2014 gegenüber dem Vorjahr um 444 auf 14.804 Turner verringert (minus 2,9 Prozent). Die zweitplatzierten Fußballer holen weiterhin stark auf: Ihre Zahl stieg gegenüber 2013 um 586 auf 11.528 Aktive (plus 5,3 Prozent). Der Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien hat dazu beigetragen. Auf Platz drei: Tennis mit 6.252 Mitgliedern (minus 3,2 Prozent). Weiter auf dem absteigenden Ast sind Traditions-Sportarten wie Handball (1.850/1.791) und Leichtathletik (1.971/1.848).

Zulauf bei Trendsportarten

Auf dem Vormarsch sind Trendsportarten wie Badminton (507/629), Taekwondo (41/64) und Baseball (80/117). In der Addition aller Fachverbände ist die Mitgliederzahl gegenüber 2013 um 1,1 Prozent von 58.349 auf 57.704 Mitglieder gesunken. Größter Verein im Kreis ist der Ahrensburger TSV mit 3.952 Mitgliedern (minus 2,1 Prozent) vor TuS Reinbek (3.730/plus 0,6 Prozent) und dem TSV Bargteheide (3.541/minus 1,5 Prozent).
Die stärkste Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhielten die Badmintonspieler des TSV Trittau (1. Bundesliga), die Sportkegler des VSK Stormarn (2. Bundesliga), die Handballer des Ahrensburger TSV (Hamburg-Liga), die Triathleten des TSV Bargteheide (Regionalliga) und die Tischtennisspieler des SV Siek (3. Bundesliga) sowie der TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf und des TSV Bargteheide (Regionalliga). (jae)
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