Übung der Jugendfeuerwehr

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Wasser Marsch! Die zwei Kinder an der Spritze haben gut zu tun. „Da ist ganz schön Druck hinter“, stellt Ana Jeronimo (außen links) fest.

Ahrensburger und Großenseer probten den Ernstfall

Ahrensburg. Gleich mit vier Einsatzfahrzeugen ging es zum Einsatzort. Am vergangenen Sonnabend hatten 22 Kinder und Jugendliche der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Ahrensburg und Großensee die seltene Gelegenheit einen Ernstfall zu üben. Werner Kaffarnik, Jugendfeuerwehrwart Großensee, erhielt das Angebot, eine Übung an einem Ahrensburger Abrisshaus abzuhalten.
„Da haben wir natürlich gleich zugegriffen und die Ahrensburger Jugendfeuerwehr dazu eingeladen“, sagt Werner Kaffarnik. In dem zweistöckigen Mehrfamilienhaus durften die Kinder und Jugendlichen verschiedene Ernstfälle üben.
Es galt zum Beispiel zwei Verletzte zu entdecken und zu bergen, mögliches Feuer mit Spritze und Wasserstrahl zu löschen, verschlossene Türen aufzubrechen oder über den Balkon in die Wohnung des ersten Stockes zu gelangen, um dort weitere Maßnahmen einzuleiten.
Acht Erwachsene sorgten dafür, dass die Kinder und Jugendlichen sich nicht verletzten und halfen bei Fragen und Problemen weiter. Aus der anfänglichen Unsicherheit wuchs schnell Vertrauen in das eigene Handeln. Trotzdem treten natürlich „so wie im richtigen Leben“ Probleme auf.
200 Stunden Theorie
200 Stunden Theorie sind nicht so effektiv wie diese eineinhalb Stunden.“ Das bestätigte auch Marcel Klügel, der Jugendwart Ahrensburger Feuerwehr. Jugendfeuerwehren dürfen an echten Einsätzen nicht teilnehmen, daher ist so ein „Ernstfall“ etwas ganz Besonderes. (fp)
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