Viel los bei St. Johannes

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Die Mitglieder im Förderverein St. Johannes sind stolz auf ihr neues Veranstaltungsprogramm Foto: fnf

Förderverein stellt neues Veranstaltungsprogramm vor

Ahrensburg Gottesdienste, hin und wieder mal ein Orgelkonzert oder Klassik: In den meisten Kirchen halten sich außerreligiöse Veranstaltungen in Grenzen. Die St. Johannes Kirche in Ahrensburg will mehr sein: Ein Veranstaltungsort, ein Kulturraum, in dem sich Menschen begegnen und miteinander diskutieren.
„Wir wollen die Kirche mit musikalischen Veranstaltungen und politischen Vorträgen mit Leben füllen. Ich glaube das sollte uns mit diesem Programm gelingen“, ist Klaus Tuch vom Förderverein St. Johannes überzeugt. Das druckfrische Faltblatt umfasst 33 Termine in diesem Jahr.
„Wir wollen vermehrt Familien und auch Jugendliche ansprechen und ein breites Spektrum an Interessen bedienen“, erklärt Christiane Reiling, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft des Fördervereins, die das Programm erarbeitet hat. So werden in ihm auch aktuelle politische, geschichtliche oder kulturelle Themen aufgegriffen, Diskussionsveranstaltungen organisiert. In dem Vortrag „Flucht nach Europa“ berichtet der schleswig-holsteinische Flüchtlingsbeauftragte Stefan Schmidt von seinen Erfahrungen und Erlebnissen als Kapitän der Cap Anamur (4.9., 19.30 Uhr). Eine Filmvorführung „Das Herz von Jenin“ (8.12., 19.30 Uhr) thematisiert den israelisch-palästinensischen Konflikt, bereits im Juli referiert der Kunsthistoriker Eberhard Stosch über das Leben des „Maler-Poeten“ Marc Chagall (13.7., 19.30 Uhr). Fördervereins-Vorsitzender Hans Peter Hansen: „Menschen, die interessiert sind, sollen an diesem offenen Ort zusammenkommen. Wir wollen die Kirche zu einem Alltags-Mittelpunkt machen.“ Musikalisch-kulturell warten Programmpunkte wie Benefizkonzerte der Gospelformation „For Your Soul!“, „Musica Latina“ oder dem Ahrensburger Streichquartett. Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht. „Es hat sich gezeigt, dass dieses Konzept gut funktioniert“, so Klaus Tuch. Anfangs war das Programm neben den Gottesdiensten in erster Linie als Finanzierung für den laufenden Kirchenbetrieb gedacht. 1.800 Euro muss der Förderverein monatlich erwirtschaften, um die laufenden Kosten zu decken. „Daraus hat sich dann eine gewisse Eigendynamik entwickelt und das ist gut so“, sagt Jan-Peter Kunze von der Arbeitsgemeinschaft.
Wer selbst Hand anlegen möchte, kann eine Veranstaltung der Reihe „Instrumente stellen sich vor“ besuchen. Sie richtet sich an Kinder gleichermaßen wie an Erwachsene, die ein Instrument erlernen und vorher verschiedene ausprobieren möchten. Am 25. September werden zum Beispiel Oboe und Fagott vorgestellt. (fnf)

Mehr unter www.st-johannes-ahrensburg.de
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