Wäsche waschen wie zu Omas Zeiten

Anzeige
Andreas Stolt (v.l.) und Jürgen Griese in der Waschküche des Museums Foto: fp
Linau. Im Museum „Von Hus un Hoff“ in Linaubusch scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dort sind Heißmangeln und Küchengeräte aus Großmutters Zeiten ausgestellt. Kommenden Sonntag, 7. Juli, 11 bis 17 Uhr, ist das Museum für Besucher geöffnet. Die Mitglieder der Linauer Oldtimer Gesellschaft zeigen dann unter anderem, wie früher ein Waschtag ablief.
„Viele bringen dem Museum alte Haushalts- und Landwirtschaftsgeräte, die sonst ungenutzt in einer Ecke verstauben oder gar verrosten“, erzählt Andreas Stolt, 1. Vorsitzender der Linauer Oldtimer-Gemeinschaft. „Das ist informativ und lehrreich für die Menschen der jungen Generation.“ So mancher Erwachsener fühle sich beim Gang durch das Museum an seine Kindheit erinnert. Mittlerweile wird das Museum häufig von Schulklassen und interessierte Gruppen besucht. Darüber freuen sich die Linauer, denn die Oldtimer-Gemeinschaft will mit ihrem Fundus ein Stück Geschichte zum Anfassen schaffen.
„Rund 150 Mitglieder sind in der Gemeinschaft“, sagt Jürgen Griese. „Für den weiteren Ausbau und das Einrichten des Museums „Von Hus un Hoff“ und der Acker- und Landwirtschaftsgeräte opfern die Vereinsmitglieder viel Freizeit. Doch das Interesse der Besucher zeigt, dass sich der Aufwand lohnt. Der Verein trägt sich selbst und finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge sowie die Einnahmen aus Veranstaltungen. (fp)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige