Wandse neu gestalten

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Sieks Bürgermeister Arnold Trenner (SPD) am Ufer des Flüsschens „Wandse“. Sein Verlauf soll mit EU-Fördergeldern neu gestaltet werden Foto: bm

Siek hofft auf Fördermittel über Aktivregion „Holsteins Herz“

Von Birgit Maurer
Die Trittau/Siek. Die Mitgliedschaft der Ämter Trittau und Siek in der Aktivregion Holsteins Herz ist in Gefahr. Da Anfang des Jahres 2013 einige der Gemeinden aus dem Amt Oldesloe-Land aus der Aktivregion austraten, gab es seitdem kein zusammenhängendes Fördergebiet mehr. In wenigen Monaten, zum
1. Januar 2014, beginnt eine neue Förderperiode. Daher müssen die Ämter schauen, wie sie weiter verfahren. Eine Mitgliedschaft ist für Siek und Trittau wichtig, denn nur als Teile einer Aktivregion können sie EU-
Fördergelder beantragen. Damit soll zum Beispiel der Bau einer neuen Orgel in der Martin-Luther-Kirche Trittau mitfinanziert werden. Auch die Sanierung der Campehalle wäre förderungswürdig. Da aber zurzeit Studenten der Fachhochschule Lübeck Pläne für die Innenstadtgestaltung erarbeiten, wurde auch noch kein Antrag an Holsteins Herz gestellt.
Ein wenig Hoffnung schöpfte Trittaus Bürgermeister Walter Nussel nun auf der letzten Versammlung der Aktivregion, als Werner Schultz zum neuen Vorsitzenden von Holsteins Herz gewählt wurde. Es schienen nicht mehr alle Gemeinden des Amtes Oldesloe-Land aus dem Verbund austreten
zu wollen. Nussel: „Travenbrück und Neritz sind noch drin und ich habe den Eindruck gewonnen, dass die anderen Gemeinden noch nachdenken wollen“.
Welches Projekt in der Gemeinde Siek mit EU-Fördergelder untersützt werden könnte, weiß Bürgermeister Arnold Trenner genau. Der Verlauf der „Wandse“, die in Siek ihre Quelle hat, soll neu gestaltet werden. Ein Konzept liege bereits fertig in der Schublade. „Aber wie es weitergeht, weiß zurzeit niemand“, so Trenner. Der Fluss entspringt in einem Feuchtgebiet und verläuft in Gräben durch den Ortsteil Meilsdorf. Er sollte vertieft und teilweise bepflanzt werden.
An der Wandse-Quelle soll ein Wanderweg entstehen, zumindest mit Sicht auf das Flüsschen, denn es verläuft zum Teil durch privaten Grund. Der Weg sollte an vorhandene Wege anschließen und auch am größten zusammenhängenden Wildtulpenfeld vorbei führen und mit Hinweistafeln versehen werden. Die Wandse fließt über Braak, Stapelfeld und das Naturschutzgebiet Höltigbaum in Richtung Hamburg, wo sie als Eilbek in die Alster mündet. Auch eine mögliche Neuordnung der Fördergebiete in der Aktivregion Holsteins Herz, die im Gespräch ist, könnte zu neuen Ergebnissen führen. (bm)
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