War es Brandstiftung?

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Die Feuerwehr musste die Strohballen kontrolliert abbrennen lassen

Auf einem Feld am Ostring brannten 300 Strohballen nieder

Von Finn Fischer
Ahrensburg. Auf einem Feld zwischen Starweg und Ostring sind vergangenen Sonntag 300 Strohballen abgebrannt. Als die Feuerwehr das Feld erreichte, schlugen die Flammen schon hoch in den Nachthimmel.
„Bei Eintreffen der Feuerwehr brannten Strohballen an beiden Enden“, sagte Polizeisprecher Holger Meier. „Das Feuer konnte von den eingesetzten Wehren aus Ahrensburg und Ahrensfelde nicht mehr gelöscht werden.“
Die Kameraden mussten die Ballen kontrolliert abbrennen lassen.
Insgesamt acht Stunden lang mussten die Brandbekämpfer aus der Schlossstadt vor Ort bleiben. Erst gegen sechs Uhr morgens war der Einsatz abgeschlossen und der zuvor sechs Meter hohe Strohberg abgebrannt.

Kripo ermittelt

Es bleibt allerdings ein Rätsel, wie die Ballen Feuer fangen konnten. Da der Brand an zwei Stellen gleichzeitig ausbrach, liegt der Verdacht der Brandstiftung nahe. „Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein konkreter Tatverdacht besteht noch nicht“, sagt Polizeisprecher Meier.

Vorfall in Ahrensfelde

Bereits in der Nacht zum 12. Januar brannte in den Straßen Ahrensburger Kamp sowie in der Hagener Allee ein Papiercontainer. Auch hier kann eine vorsätzliche Inbrandsetzung nicht ausgeschlossen werden. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Brandgeschehen gibt, steht noch nicht fest.
Auch Ende Oktober waren bei Ahrensfelde 400 Strohballen aus noch ungeklärten Gründen in Brand geraten. Auch dort ermittelte die Kriminalpolizei in Richtung Brandstiftung. Gleichzeitig war es im Oktober zu Brandstiftungen in Bad Oldesloe gekommen.
Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen: Wer kann Angaben zu den Bränden machen? Wem sind im Starweg, Ahrensburger Kamp oder in der Hagener Allee verdächtige
Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter t 04102 / 80 90.
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