Wild-Erzeugnisse aus der Region

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Probierten die leckere Wildbratwurst, die ab sofort im Laden der Försterei in der Hahnheide erhältlich ist: Fritz Wolter, Revierleiter Reinbek und Michael Hansen, Revierleiter Hahnheide. Foto: bm

Die Försterei in der Hahnheide wurde modernisiert, zudem ein Laden eröffnet

Von Birgit Maurer
Trittau. Küchenfertige Wildprodukte wie Steaks, Wurst und Gulasch können ab sofort im Waldladen, der Försterei in der Hahnheide erworben werden. Betrieben wird dieser donnerstags von 16 bis 18 Uhr von Fritz Wolter, Revierleiter der Försterei Reinbek. Gemeinsam mit dem Revierförster Michael Hansen teilt er sich das Waldgebiet.
„Das Wild stammt aus der Region und ist frei von Antibiotika, weil es unbelastet natürlich aufwächst“, sagt Hansen. Der Waldladen in der Hahnheide ist bereits der vierte, den die Landesforsten eröffneten. Weitere gibt es in Kummerfeld, Bad Schwartau und Dodau.
„Es gibt eine große Nachfrage nach heimischen Wild“, betont Lutz Boucsein, stellvertretender Direktor. Außerdem wird Qualitätsbrennholz unter dem Label „Holsteiner Holz“ angeboten. Zudem wurde die Försterei für insgesamt 360.000 Euro grundlegend saniert. So wurde eine Holzheizung und eine Photovoltaikanlage installiert. Dies entspricht dem Standard „Sustainability Balanced Scorecard (SBSC), bei dem es um die Nutzung regenerativer Energien geht. Die Kühlanlage wurde dazu ebenfalls auf den modernsten Stand gebracht.
Zudem wird das Multifunktionsgebäude für die Ausbildung junger Forstwirte genutzt, derzeit sind es vier Azubis. „Die Ausbildung verzahnt hier Theorie und Praxis“, betont der Ausbilder, Forstwirtschaftsmeister Stefan Rath. Denn oft bekommen die Azubis die gleichen Aufgaben wie die mobilen Forstwirte, die hier ebenfalls ihren Standort haben. Und im letzten Lehrjahr wird auch gemeinsam gearbeitet. Die Auszubildenden haben eine Werkstatt, einen Aufenthalts- und Schulungsraum mit Internetzugang, die mobilen Forstwirte eine kleine Küche und gemeinsam werden die modernen Sanitärräume genutzt. Auch Material, Geräte und Werkzeuge lagern in der Försterei, die so zu einer Zentrale für alle im Wald wird. Deshalb nennt Boucsein sie auch gerne „Perle der Hahnheide“. Nach und nach soll auch ein Waldinformationszentrum errichtet werden. Trittaus Bürgermeister Walter Nussel freute sich, dass die Försterei Hahnheide den Schwerpunkt Naherholung weiter belebt.
Die Hahnheide ist mit 1200 Hektar Waldfläche das zweitgrößte Waldgebiet der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten nach der Segeberger Heide und damit ein wichtiger Standort im Osten Hamburgs.
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