Wohnbau noch 2014?

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Auf dem Bahnhofsgelände Kieler Straße soll gebaut werden Foto: fnf

Pläne für Bahnhofs-Areal kommen voran

Trittau. Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände zwischen der Kieler Straße und der Waldstraße soll ein Wohngebiet entstehen. Noch in diesem Jahr könnten die entsprechenden Bauvorbereitungen beginnen. „Wir sind mit dem Bebauungsplan schon recht weit“, sagte Bürgermeister Walter Nussel. „Wir wollen aber erstmal die Fertigstellung der Sanierung der Bundesstraße 404 abwarten.“
2013 wurden im Rahmen der Sanierungen Bodenanalysen an der Bunsenstraße vorgenommen. Diese ergaben, dass das Erdreich mit Altlasten verseucht ist. Betroffen ist auch ein Teil des Bahnhofsgeländes.
„Die betroffene Fläche darf nicht bebaut werden“, erklärt Stefan Schröter, bei der Trittauer Verwaltung zuständig für Planung und Umwelt. Darum änderte die Gemeinde den B-Plan. Die Fläche soll nun als Park oder Parkplatz genutzt werden. Auf dem restlichen Gelände können Wohnungen entstehen. „Der B-Plan 44 könnte theoretisch schnell unter Dach und Fach gebracht werden. Derzeit verhandeln wir mit dem Besitzer über den Erschließungsvertrag“, sagt Schröter.
Das Gelände gehört einem Berliner Unternehmer, der dort ein Wohngebiet plant. Auf Anfrage der Redaktion wollte dieser jedoch noch keine Details zur Planung nennen.
Das Grundstück zwischen der Kieler Straße und der Waldstraße im Norden Trittaus steht schon seit Jahrzehnten leer. Früher unterhielt der Feuerwerkshersteller „Nico“ dort Produktionsstätten. Zwischenzeitlich wurden dort auch elektronische Produkte gefertigt. Mittlerweile sind die Gebäude auf dem Gelände baufällig und einsturzgefährdet. (fnf)
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