„Xaver“ knickte Bäume um

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Ein Zug der U-Bahnlinie 1 rammte nahe Großhansdorf einen Baum, der durch den Sturm umstürzte Foto: rtntv

Feuerwehrleute im Kreis Stormarn mussten zu 60 Einsätzen ausrücken

Stormarn. Zu 60 Einsätzen im Kreisgebiet mussten die Kameraden der Feuerwehr ausrücken, als Orkan „Xaver“ vergangene Woche durch Stormarn blies.
Am Wöhrendamm bei Großhansdorf entgleiste ein Zug durch einen umgestürzten Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 50 Zentimeter dicke Stamm der Buche zerteilt; der Triebwagen sprang aus den Gleisen, rammte einen Pfeiler und wurde stark beschädigt.
„Wie durch ein Wunder gab es bei diesem Unglück nur eine leicht verletzte Person.
Ein Fahrgast wurde mit Prellungen und leichten Schnittverletzung in ein Krankenhaus gebracht“, so Otto Heydasch vom Kreisfeuerwehrverband. Der unter Schock stehende Zugführer wurde vom Rettungsdienst vor Ort betreut. „Da an der Unglücksstelle ein Höhenunterschied von etwa sechs Metern zwischen Gleiskörper und Straße zu bewältigen war, kam zur Personenrettung auch die Drehleiter der Feuerwehr Ahrensburg zum Einsatz“, sagte Andreas Biemann, Einsatzleiter und Wehrführer aus Großhansdorf. Seit Montag ist die Bahnstrecke wieder frei gegeben. Bad Oldesloe kam glimpflich davon. An der Kurparkallee fällte „Xaver“ einen Baum und größere Äste. Auf der Wiese vor dem Kreistagsgebäude gab ein großer Ast nach, der von der Feuerwehr gesichert werden musste. In Brunsbek, im Ortsteil Kronshorst, drohte eine zwölf Meter hohe Fichte auf das Dach eines Wohnhauses zu stürzen. Kräfte der drei Ortswehren Langelohe, Kronshorst und Papendorf fällten den Baum und sicherten die Einsatzstelle. (fnf)
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