Laienspieler unterstützen Tafel

Anzeige
Ein Verein spendet einem anderen: Renate Menk (v.l.), Uschi Dyballa und der Vorsitzende der Laienspieler, Peter Menk, überbrachten 250 Euro Spende für die Trittauer Tafel, über die sich die Vorsitzende Brigitte Muche, der langjähriger Helfer Werner Dohrmann und die zweite Vorsitzende Ursula Assmann freuten. Foto: bm

Vorbildliches Engagement von Ehrenamtlern

Trittau. Ganz neue Gäste konnte Brigitte Muche, Vorsitzende der Trittauer Tafel, kürzlich im Tafelhaus begrüßen. Renate und Peter Menk sowie Uschi Dyballa vom Vorstand der Trittauer Laienspieler informierten sich über die Arbeit der Tafel und brachten auch gleich eine Spende in Höhe von 250 Euro mit.
Im Rahmen der Aktion „Stormarn liest ein Buch“ hatten die Laienspieler für die Gemeinde eine Lesung veranstaltet und ihr Honorar für die Jugendarbeit der Tafel gespendet. Ein Spendentopf, der von der Gemeinde aufgestellt worden war, brachte weitere 68 Euro.
Brigitte Muche hatte dafür Einzel- und Zehnerkarten für das Freibad gekauft, die am Ausgabetag an Kinder und Jugendliche verteilt wurden. „Wir haben lange gesucht, ein passendes Jugendprojekt in Trittau zu finden. Da wir selber immer sehr gut von der Gemeinde und privaten Sponsoren sowie Geschäftsleuten unterstützt wurden, wollten wir jetzt einmal etwas zurückgeben“, sagte Uschi Dyballa.
Da Muche mit weniger Geld gerechnet hatte – die Laienspieler hatten noch großzügig aufgerundet – bleibt noch etwas übrig für einen Ausflug mit den Kindern zum Indoo Spielplatz oder die im Herbst geplanten Bastelnachmittage.
Bei einem Rundgang sahen die Laienspieler die ehrenamtlichen Helfer bei der Arbeit. Hier wurde Gemüse sortiert, dort Brot verpackt. Umschichtig helfen rund 30 Menschen mit, noch gute Lebensmittel zu verteilen. Von Montag bis Freitag wird die Ware von den Supermärkten und kleinen Läden aus der Region eingesammelt. Im Tafelhaus wird alles ansprechend angerichtet, bevor die Kunden Mittwochnachmittag oder am Donnerstagvormittag kommen.
Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Tafel gehen sie durch den Tafelladen und suchen aus.
„Helfen und weitergeben ist die soziale Idee dahinter.
Viele Lebensmittel würden sonst vernichtet werden. Was wir selbst noch essen würden, geben wir an die Kunden aus“, sagt Brigitte Muche.
Von dem gesparten Geld könnten sich die Bedürftigen dann etwas anderes leisten, was sonst nicht möglich wäre. Rund 80 Familien, also rund 300 Menschen, nehmen die Leistung in Anspruch.
Zwei Mal im Jahr steht auch Grillen auf dem Programm und es werden mit den Kindern Ausflüge, zum Beispiel auf den Indoo Spielplatz, unternommen.
Denn längst ist die Tafel über die Lebensmittelvergabe hinaus Ansprechpartner in vielen sozialen Angelegenheiten geworden. „Je nachdem, welche Fähigkeiten ein Helfer mitbringt, eine Dame gibt zum Beispiel Deutschunterricht“, erklärt Muche. (bm)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige