Großbrand auf Reiterhof

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Die Feuerwehr kämpft auf dem Reiterhof gegen die Flammen Foto: fnf

Feuer zerstört Wohnhaus. War technischer Defekt schuld?

Elmenhorst Großbrand auf dem Reiterhof: Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl eines Wohnhauses bereits zu großen Teilen in Flammen. Die Bewohner befanden sich nicht im Haus. Knapp 150 Einsatzkräfte kämpften mehrere Stunden gegen die Flammen. Ein Feuerwehrmann wurde dabei verletzt. Zwei Frauen (20 und 23), die gerade die Pferde auf dem Hof versorgen wollten, entdeckten den Brand gegen 7.25 Uhr und informierten die Feuerwehr. Der Hauseigentümer (49) war zu dem Zeitpunkt gerade im Schweinestall beschäftigt.
„Nach aktuellem Ermittlungsstand war der Brand offenbar im Obergeschoss des Zweiparteienhauses ausgebrochen. Menschen waren zur Brandzeit nicht im Haus”, sagt Polizeisprecherin Sonja Kurz.
Das Wohnhaus liegt zwischen Elmenhorst und Bargfeld-Stegen. Auf dem Gelände des Hauses befinden sich Ställe für Pferde und Schweine. Die Tiere waren zur Brandzeit nicht in Gefahr. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Er rutschte aus und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Dachstuhl und das obere Stockwerk wurden durch das Feuer völlig zerstört. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg schließt einen technischen Defekt nicht aus. Sie beschlagnahmte den Brandort. Der Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Die neun Feuerwehren hatten das Feuer gegen 9.30 Uhr gelöscht. Gegen 12.20 Uhr rückten die Wehren ab. Drei Streifenwagenbesatzungen und vier Rettungswagen waren im Einsatz. Die Beamten musste die Strecke zwischen Elmenhorst und Bargfeld-Stegen sperren. (fnf)
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