Die Aufholjagd startet in Berlin

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Vladislavs Agurianovs (v.l.), Daniel Schildhauer, Sebastian Door, Malte Dittmar, Christian Rasenack und Matthias DietrichFoto: wb

Tischtennisgemeinschaft Ahrensburg/Großhansdorf hofft auf den Klassenerhalt

Von Hans-Eckart Jaeger
Ahrensburg. Sie haben ein großes Ziel vor Augen: den Klassenerhalt in der dritthöchsten deutschen Tischtennis-Klasse. Dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, wissen die Regionalliga-Spieler der TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf genau, denn nach der Hinserie beträgt der Rückstand des Tabellenachten auf einen Nichtabstiegsplatz vier Punkte.
„Eine schwere Aufgabe, doch die Mannschaft kann das schaffen“, sagt Spartenleiter Torben Günter vor dem Rückrunden-Start am Wochenende in Berlin. Am Sonnabend tritt die Spielgemeinschaft aus dem Kreis Stormarn beim Spitzenreiter Füchse Berlin (Hinspiel 3:9) an, einen Tag später bei Hertha BSC (8:8).

Verstärkung

„Bei den Füchsen wird es wohl nur zu einigen Einzelsiegen reichen, aber gegen Hertha rechnen wir uns etwas aus, zumindest wieder ein Remis“, sagt Torben Günter. Eine positive Nachricht gibt es: Der gebürtige Lette Vladislavs Agurianovs, der in Irland lebt, fliegt schon am heutigen Mittwoch zum Training aus Dublin ein und spielt in Berlin. Der 24-Jährige hat seine Verletzung (Fersenbruch) auskuriert.
„Dass er wieder dabei ist, macht Hoffnung“, sagt Spielertrainer Daniel Schildhauer. Der 31 Jahre alte Ahrensburger, hinter Sebastian Door die Nummer zwei im Team, hatte bei der Generalprobe, dem 45. Winterturnier der TTG 207 als Titelverteidiger dieses Mal kein Erfolgserlebnis. Im Herreneinzel scheiterte er im Achtelfinale mit 1:3 Sätzen an Hormos Ghanaati, der beim SC Poppenbüttel in der Verbands-Oberliga spielt.
Im Doppel erreichte Schildhauer an der Seite seines Vereinskameraden Malte Dittmar immerhin das Finale, das allerdings mit einer 2:3-Satz-Niederlage gegen Florian Schmidt-Arndt/Felix Ihde (TTC Wehrden/TSV Schwarzenberg) endete.

Turnier mit Rekord

Das Winterturnier in Ahrensburg endete mit einem Rekordergebnis: An vier Tagen schmetterten insgesamt 1456 Spieler und Spielerinnen aus 13 Bundesländern sowie Polen, Dänemark und Holland um Siege, Platzierungen und Ehrenpreise.
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