Egal wer gewinnt, es geht um Spaß

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Die Tennisherren „Ü60“:Thomas Bittner, Heiner Schultz, Jürgen Rohde, Claus Stapelfeldt, Claus Piworus, Dieter Harp, Helmut Kreth, Ralph Giese, Peter Stirnal, Dieter Erdmann, Jürgen Posadowski, Siegfried Füssel, Jürgen Perdelwitz (von links). Fotos: H.-E. Jaeger

Ü60-Tennisherren veranstalteten Tiebreak-Turnier

Bargteheide. Diese Männer haben Spaß, das sieht man auf den ersten Blick. Sie schlagen sich die Bälle um die Ohren, dass es eine wahre Freude ist. Rechts, links, cross und longline.
Die Tennis-Oldies des TC Bargteheide scheinen nichts vom Elan vergangener Jahre verloren zu haben. Mitten in der Woche hat Helmut Kreth zum beliebten Tiebreak-Turnier gerufen. Die Regeln: Jeder spielt gegen jeden, aber nur einen Satz. Da geht einem auch im vorgerückten Alter so schnell die Puste nicht aus. „Völlig egal, wer gewinnt, es geht uns nur um den Spaß“, sagt Vereinssprecher Peter Stirnal.
Eine Pause zwischendurch
Irgendwann legen sie eine kleine Pause ein. Zeit für Helmut Kreth, auf einem Zettel die Ergebnisse einzutragen und die Paarungen der zweiten Runde zu formulieren. 13 Tennisspieler, zwischen 60 und 72 Jahre jung, sitzen vor dem Clubhaus beisammen.
Stammtisch-Geplauder: Dieter Erdmann erzählt die Geschichte von der Atlantiküberquerung, die Spitzen-Smutje Stirnal und er im vergangenen Jahr mit zwei anderen Hobbyseglern erfolgreich hinter sich brachten, und Clubvorsitzender Jürgen Perdelwitz kündigt neue Spieler an, der älteste ist 84 Jahre jung.
Alle freuen sich auf die abendliche Grillparty, zu der auch die Ehefrauen eingeladen sind.
Am kommenden Sonnabend jedoch wird aus Spaß wieder Ernst.
Am 11. August kämpfen die Ü60-Herren auf der heimischen Tennisanlage um die letzte Chance, doch noch den Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen. Gegner ist Tabellenführer Bargfelder SV (8:0 Punkte), Bargteheide liegt zwei Punkte zurück.
„Wir müssen klar gewinnen, dann haben wir noch die Chance, als Meister das Relegationsspiel in der Bezirksliga zu erreichen“, sagt Peter Stirnal.
Mit 60 Jahren Jungspund
Claus Stapelfeldt hört ihnen zu und schmunzelt. Mit seinen 60 Jahren ist er der Jungspund in der Runde, außerdem ist er die Nummer eins im Team – vor Claus Piworus, Dieter Harp, Jürgen Rohde und Peter Stirnal.
„Wir können es schaffen, wenn wir uns tüchtig anstrengen“, prophezeit er. Claus Stapelfeldt, der in Bargfeld-Stegen wohnt, hat jahrelang für den Bargfelder SV gespielt. Er kennt alle Stärken und Schwächen des heutigen Gegners. Absichtlich wird er auf keinen Fall verlieren, denn in den Medienspielen, beteuert er, „hört der Spaß auf“. (jae)
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