Lana ist ihr Maskottchen

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Auf der Erfolgswelle: Die Fußballmädchen des JuS Fischbek und ihre Trainerin Petra Abraham (2. v. r.) siegen dank Maskottchen Lana.

Baby soll den Fußballfrauen des FuS Fischbek beim Siegen helfen

Von Hans-Eckart Jaeger
Fischbek. Jenny Baier hebt die kleine Lana zum Abschied noch einmal hoch, gibt ihr einen dicken Kuss auf die Wange und legt sie dann wieder in den Kinderwagen zurück. „Tschüs, und bis nachher“, sagt sie zu ihrer acht Monate alten Tochter. Dann eilt sie ihren Teamkolleginnen hinterher. Fünfzehn Minuten noch bis zum Anpfiff des Kreispokalspiels gegen den VfL Tremsbüttel.
Maskottchen gibt es nahezu bei jedem Sportverein und in jeder Stadt. Denken wir nur an den Ziegenbock des 1. FC Köln oder an den Dino des Hamburger SV. Die Fußballmädchen des JuS Fischbek präsentieren seit einiger Zeit eine Glücksbringerin, die einzigartig sein dürfte. Ihr Name: Lana.
„Sie wird eines Tages bestimmt eine gute Fußballspielerin“, sagt Jenny Baier. Immer wenn sie auf dem grünen Rasen dem Ball hinterher jagt, liegt Lana am Rande des Spielfeldes in ihrem Kinderwagen.
Natürlich hat sie eine Aufpasserin. Das ist Bärbel Rickinski aus Oetjendorf/Hoisdorf.
20 Jahre lang hat die 42-Jährige zusammen mit der heutigen Fischbeker Vorsitzenden und Trainerin Petra Abraham in einem Team gespielt. Auch heute ist sie bei jeder Partie dabei - und passt auf Lana auf. „Wenn das Spiel los geht, schläft sie regelmäßig ein“, sagt sie.
Lana ist seit Kurzem nicht das einzige Maskottchen der Mannschaft. Aber das hat andere Gründe: Mittelfeldspielerin Nina Woost (25) hat sich vor zwei Wochen in einem Berliner Krankenhaus einer Hüftoperation unter zogen und fällt mindestens noch drei Monate aus. Sie stützt sich auf Gehhilfen und schaut bei jedem Spiel zu. Ebenso wie Lucie Bergtholdt (17), die noch einen Bänderriss, erlitten beim Training, auskuriert.
Trotzdem bleiben die JuS-Fußballerinnen erfolgreich.
Als Aufsteiger in die Verbandsliga sind sie ungeschlagen (drei Siege, ein Remis) und das Pokalspiel in Tremsbüttel gewannen sie mit 8:0. Torschützinnen: Jana Körber, Isabel Heilmann (je 3), Carolin Moses, Julia Stoll. Nächster Gegner: SV Eichede.
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