Optimistisch in die neue Saison

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Der FFC Oldesloe - hinten von links: Sandra Willems, Janine Gauer, Vera Homp, Gaitana Lippert, Maja Schubert, Carina Wolfgramm, Gianna Nicoleit, Sandra Runge. - mittlere Reihe von links: TW-Trainer Holger Dau, Franziska Hilmer, Ronja Pajonk, Svenja Fritz, Madeline Gieseler, Vanessa Hamed, Trainer Michael Clausen, Co-Trainer André Polchow - untere Reihe von links: Co-Trainer Thorsten Scheel, Malin Hegeler, Kristina Kucharski, Friederike Wiener, Jennifer Weber, Kristin Engel, Martha Thomaschewski, Physiother

Fußballfrauen des FFC Oldesloe sehen noch Potenzial sich zu steigern

Bad Oldesloe. Anja Völker, die 1. Vorsitzende der Fußballfrauen des FFC Oldesloe, könnte im Hinblick auf die kommende Saison eigentlich positiv gestimmt sein: Der Vertrag mit Michael Clausen wurde nach dem Klassenerhalt in der
2. Bundesliga wie zuletzt auch für ein Jahr verlängert, sieben Neuzugänge verstärken das Team, einige neue Sponsoren (Sporthaus Magull/Nike, Fahrschule Schwarz) kamen hinzu. Vor dem Punktspielstart am 2. September (14 Uhr, Kurparkstadion) gegen den 1. FC Lübars ist jedoch nicht alles im Lot.
Zwar glückte die Generalprobe mit einem standesgemäßen 5:0-Sieg in der ersten DFB-Pokalrunde beim Regionalligaklub Neubrandenburg, Anja Völker war dennoch nicht zufrieden:
„Es gibt besonders in der Hintermannschaft noch Defizite“, bemängelte die Vereinsvorsitzende. „Spielerisch hatte ich auch mehr erhofft, aber das lag wohl an der Sommerpause.“
Michael Clausen („Es gibt noch viel zu tun“) und sein vierköpfiges Trainerteam haben nun noch einige Tage Zeit, den Kader mit insgesamt 21 Spielerinnen fit zu machen. „Das Saisonziel“, so die Klubvorsitzende, „heißt ganz klar, nicht wieder in Abstiegsgefahr zu geraten“. Neue Impulse erhoffen sich die Verantwortlichen durch Neuzugang Maja Schubert (28), die schon für den Erstligaverein Hamburger SV spielte.
Der FFC Oldesloe geht mit einer sehr jungen Mannschaft in die Saison. Mit 28 Jahren ist Gaitana Lippert die älteste, mit 16 Jahren Gianna Nicoleit die jüngste Spielerin. Große Hoffnung setzt Michael Clausen auf die 17 Jahre alte Abwehrspielerin Malin Hegeler, die von den B-Juniorinnen des HSV kam.
Alle Spielerinnen haben sich wie vor drei Wochen im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Boberg, in dem FFC-Mannschaftsarzt Justus Gille arbeitet, medizinisch durchchecken lassen. Hier erhielten sie auch Fitnessdaten für die weitere Trainingsplanung.
„Wir sind dankbar, dass wir durch das BUKH unseren Spielerinnen eine sportmedizinische Behandlung erlauben können, die auf professionellem Niveau liegt“, sagt FFC-Sportmanager Andre Niemann. „Wir hoffen allerdings auch, dass wir in der startenden Saison nicht wieder von so schweren Verletzungen heimgesucht werden. Aber trotzdem ist es beruhigend zu wissen, dass selbst dann die Spielerinnen perfekt versorgt wären.“ (jae)
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