Rettung ist möglich

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Sie hoffen auf den Klassenerhalt: Spieler, Trainer und Betreuer des SV Eichede Foto: wb

SV Eichede kann mit Glück Klassenerhalt schaffen

Von Hans-Eckart Jaeger
Eichede. „Wunder gibt es immer wieder“ sang Katja Ebstein vor mehr als 40 Jahren. Sie hatte Recht: Der SV Eichede, lange Zeit das bemitleidete Schlusslicht in der Fußball-Regionalliga Nord, hat plötzlich wieder gute Chancen auf den Klassenerhalt. Am letzten Saisonspieltag siegten die Stormarner völlig überraschend beim Tabellendritten VfB Oldenburg mit 4:1 und belegen in der Endabrechnung mit 26 Punkten den zweitletzten Tabellenplatz.
Das reicht nach dem Reglement eigentlich nicht zum Klassenerhalt, doch die Rettung ist trotzdem in Sicht: Sollte Meister VfL Wolfsburg II sich in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen die SG Sonnenhof Großaspach (28. Mai zu Hause, 1. Juni auswärts) behaupten, steigen nicht drei, sondern nur zwei Klubs in die Oberliga ab. Das wären dann der SC Victoria Hamburg und der von der FIFA-Disziplinarkommission schon vor längerer Zeit zum Zwangsabstieg verurteilte SV Wilhelmshaven. Der Klub hat zwar 33 Punkte erreicht, wurde nach dem letzten Spieltag jedoch auf den letzten Tabellenplatz gesetzt.Der Jubel nach dem Schlusspfiff in Oldenburg war groß, nachdem Huseni (2), Fischer und Baloki getroffen hatten und vor 832 Zuschauern für einen Erfolg gesorgt hatten, mit dem nur wenige gerechnet hatten.
Einer, der immer an den Klassenerhalt geglaubt hatte, fühlte sich auf der Rückfahrt denn auch bestätigt: Olaf Zapel. Der Trainer des SV Eichede, der am Wochenende mit seiner Familie einen dreiwöchigen Urlaub in Griechenland antrat, hat das schier Unmögliche doch noch geschafft.
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