Streit ums Stadion

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Detlef Rädisch, Vorsitzender des VfL Oldesloe (links) und Gökhan Akdemir, Fußballobmann des SV Türkspor

Pächter SV Türkspor kündigt VfL Oldesloe. Es geht um Geld

Bad Oldesloe. Der SV Türkspor Bad Oldesloe hat seine Ankündigung wahrgemacht und dem Lokalrivalen VfL Oldesloe mit Wirkung vom 1. Dezember den Zugang zum Kurparkstadion und die Nutzung der Spielfläche verboten. „Wir ziehen das durch“, sagte Fußballobmann Gökhan Akdemir. „Für Gespräche bin ich immer noch bereit.“
Detlef Rädisch, Vorsitzender des Vfl Oldesloe: „Guter Rat ist nun teuer. Von der Kündigung sind acht Jugend- und die Frauenmannschaft betroffen. Es werden jetzt mit Vereinen der näheren Umgebung Gespräche zur Anmietung von Plätzen geführt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der VfL einige seiner 36 Mannschaften abmelden muss.“
Seit Mitte des Jahres ist der SV Türkspor Pächter des Kurparkstadions. Der VfL Oldesloe hat die Anlage bisher zu 72 Prozent genutzt, ist aber nicht bereit, die nach eigener Aussage um 90 Prozent gestiegene Kosten für Personal, Verwaltung und Material zu bezahlen.
Begründung: Türkspor würde die Anlage angeblich nach rein wirtschaftlichen Motiven vermarkten. „Davon kann keine Rede sein“, sagt Akdemir. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein und dürfen keine Gewinne erwirtschaften. Der Rauswurf stellt die letztmögliche Maßnahme in diesem Konflikt dar.“ (jae)
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