Tischtennis-Talent wechselt zum Ligarivalen

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Tischtennistalent Irfan Cekic wechselt zur neuen Saison zum TTS Borsum. Foto: pi

Irfan Sekic hat einen Vertrag beim TTS Borsum unterschrieben

Siek. Er spielte im Team des SV Siek in der 2. Tischtennis-Bundesliga eine überragende Saison, und in der Rückrunde blieb er sogar unbesiegt. Dennoch hat Irfan Cekic (18) beim Zweitligameister keine sportliche Zukunft. Deshalb zieht der in Montenegro geborene Nachwuchsspieler weiter.
Er hat einen Vertrag beim Ligarivalen TTS Borsum unterschrieben. „Irfan ist ein großes Talent, das sich weiter entwickeln muss“, sagt Sieks Mannschaftsführer Stefan Zilz. „Er hätte bei uns einen Platz im mittleren Paarkreuz verdient, aber den können wir ihm leider nicht bieten.“ Hintergrund: Die ersten vier Spieler (Yansheng Wang, Jakob Asmussen, Mikkel Hindersson, Deniz Aydin), die über bessere Leistungspunktzahlen verfügen, bleiben dem SV Siek erhalten. Cekic kann nach dem Reglement nicht an ihnen vorbeiziehen.„Irfan wäre gerne geblieben, denn er hat sich bei uns wohlgefühlt“, bestätigt Stefan Zilz.
„Aber wir haben volles Verständnis für seinen Ehrgeiz.“ Für Irfan wird in der nächsten Saison Rafael Schulz aus der „Zweiten“ in die erste Mannschaft aufrücken und zusammen mit Daniel Cords im unteren Paarkreuz spielen. Irfan Cekic wurde am Sonnabend im letzten Heimspiel der Saison gegen SV Union Velbert (9:3) von den 140 Zuschauern in der Sieker Sporthalle herzlich verabschiedet.
Sein letztes Spiel vor heimischer Kulisse gewann er gegen Marvin Dietz in vier Sätzen. Bei der anschließenden Meisterschaftsfeier hielten sich die Spieler, was die alkoholischen Getränke betraf, zurück. Schließlich musste der Zweitligameister am Sonntag noch zum letzten Saisonspiel gegen den TTS Borsum in der Nähe von Hildesheim fahren. Hier hatte Irfan Cekic die Gelegenheit, sich gegen seine künftigen Teamkollegen zu bewähren. Er tat es mit Erfolg: Er gewann beide Einzel.
Der SV Siek, der seinen Topspieler Yansheng Wang nur im Doppel einsetzte, musste sich in Borsum trotzdem mit einem 8:8 begnügen. Um 17.52 Uhr, nach fast vierstündiger Spielzeit, war am Sonntag die Punktspiel-Saison für den Titelträger aus Siek zu Ende. „Es war eine schöne Zeit“, sagt Cekic. (jae)
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