Tipps für einen starken Rücken

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Mit Hilfe eines Physiotherapeuten können die Betroffenen ihre Rückenschmerzen schneller in den Griff bekommen. Foto: ZVK/spp
Jeder zweite Deutsche wird regelmäßig von Rückenschmerzen geplagt. Bei 20 Prozent sind die Schmerzen bereits chronisch. Wo Betroffene die beste Hilfe finden und was Sie selbst für Ihren Rücken tun können – hier im Überblick. Dank des Rückens sind wir die einzigen Lebewesen, die lange Zeit aufrecht gehen können. Ermöglicht wird dies durch ein filigranes Zusammenspiel von sieben Hals-, zwölf Brust- und fünf Lendenwirbeln, Kreuz- und Steißbein sowie vielen Muskeln und Sehnen. Dazwischen dämpfen Bandscheiben alle Bewegungen. Doch dieses „Wunderwerk“ nehmen wir meist erst dann wahr, wenn es zu schmerzen beginnt. Warum uns der Rücken plagt: Rückenschmerzen können viele Ursachen haben wie Fehlhaltungen, Stress, Entzündungsreaktionen an Sehnen und Muskeln, Gewebeablagerungen, nicht ausgeheilte Erkältungen sowie falsche Ernährung und Bewegungsmangel. Vor allem die reduzierte Bewegung ist ein Phänomen der Neuzeit. Inzwischen arbeiten fast 17 Millionen Deutsche stundenlang am Bildschirm. Hinzu kommt nicht selten Übergewicht. Auf Dauer pures Gift für den Rücken.
Fachkundige Hilfe ist ratsam: Wenn der Rücken erst einmal schmerzt, hat der Betroffene bereits geraume Zeit ein „Problem“. Und es ist kaum alleine in den Griff zu bekommen. Besser ist es, sich möglichst rasch Hilfe bei einem Physiotherapeuten zu suchen. Aufgrund seiner Ausbildung kann er nach einer Funktionsanalyse ein maßgeschneidertes Aufbautraining entwickeln, das ein muskuläres Gleichgewicht wiederherstellen kann und dadurch Verspannungsschmerzen reduziert oder gar beseitigt.
Rückengesunder (Büro-)Alltag:
• Vermeiden Sie stundenlanges unbewegliches Sitzen. Etwa jede halbe Stunde kurz aufstehen und lockern.
• Arbeiten oder telefonieren Sie zwischendurch auch mal im Stehen.
• Vermeiden Sie Überbelastungen (etwa bei der Hausarbeit).
• Legen Sie sich ein „bewegendes“ Hobby zu, wie Spazierengehen, Radfahren, Nordic Walking oder Schwimmen.
• Betreiben Sie zweimal pro Woche Rückengymnastik.
• Heben Sie Schweres korrekt: Leicht in die Knie gehen, Gegenstand mit beiden Händen greifen, Rumpf- und Bauchmuskeln anspannen, dann möglichst körpernah anheben.
• Leisten Sie sich eine gute Matratze mit mittlerem Härtegrad und ggf. ein Nackenkissen. (akz)

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