Alsterdorf im Marathon-Fieber

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Andreas nutzte die Marathon-Teilnahme für ein zahntechnisches Anliegen.

Tausende Fans feierten zwischen Alsterdorf und Winterhude

Von Christian Hanke
Alsterdorf im Marathon-Fieber! Kreuz und quer durch den Stadtteil schlängelt sich die Strecke des Haspa Marathons, beginnend am U-Bahnhof Alsterdorf durch die Alsterdorfer Straße, die Bebelallee und die Rathenaustraße bis zum Bahnhof Ohlsdorf und zurück über Maienweg und Alsterkrugchaussee. Reichlich Gelegenheit also die Stars der längsten Laufstrecke der Welt bei der Hamburger Variante zu bewundern oder den Papa, die Mutti, die Freunde und Nachbarn stimmgewaltig oder mit selbst gebasteten Plakaten anzufeuern. „Lauf, Papa, lauf“ stand auf einem Pappschild, das am U-Bahnhof Alsterdorf hochgehalten wurde. Einen anderen Schwerpunkt setzte die junge Dame, die „Du bist die Beste“ auf ein Herz geschrieben hatte. Ein weiterer Zuschauer versuchte den Läufern oder auch nur einem oder einer mit einem schlichten „Go“ Beine zu machen. Dass auch viele Lauffreunde aus dem Ausland am Start waren, konnte den unterschiedlichen Flaggen entnommen werden, die unentwegt geschwenkt wurden. Dänische wurden gesichtet, ein großer Union Jack, schwedische und sogar die von Wales. Auch der Alsterdorfer Bürgerverein demonstrierte Verbundenheit mit den Marathonis, warb mit einem großen Spruchband nicht weit vom U-Bahnhof Alsterdorf.

Überall am Streckenrand standen begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer und feuerten die Marathonis an, oft mit persönlichen Botschaften und Anfeuerungen, die auf selbst gebastelten Plakaten standen.

Insgesamt war der Zuspruch aber sowohl unter den Läuferinnen und Läufern als auch unter den Zuschauern nicht so stark wie in vergangenen Jahren.
Deutlich weniger Teilnehmer als auch Zuschauer registrierte Oliver Voigt, Leichtahtletik-Abteilungsleiter des Hamburger Sport-Vereins, in diesem Jahr. An dem Feiertagswochenende (durch 1. Mai) und folgenden Schulferien mag´s gelegen haben. Für viel Spaß sorgten auch die Läuferinnen und Läufer, die sich in ungewöhnlichen Outfits gekleidet hatten oder für gute Zwecke warben wie der rosaweiße Schnuckelhase oder Hummel-Hummel mit seinen Wassereimern.
Der Äthiopier Shami Dawit kam nach 2 Stunden, 5 Minuten und 58 Sekunden als Erster ins Ziel und verbesserte den bisherigen Streckenrekord um knapp eine Minute. Bei den Frauen stellte die siegreiche Kenianerin Rael Kiyara mit 2 Stunden 23 Minuten und 47 Sekunden ebenfalls einen Streckenrekord auf.(ch)
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