Bauarbeiten am Hamburg Airport

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Auf dem Vorfeld wird der Asphalt abgetragen Foto: wb
Hamburg: Flughafenstr. 1-3 |

Reisende sollten mehr Zeit für Check-In und Gepäckabfertigung einplanen

Von Olaf Jenjahn
Hamburg-Fuhlsbüttel
Noch bis Juni dauert die dritte Phase der Vorfeld-Erneuerung am Hamburger Airport an. Hier werden 31.700 Quadratmeter des Vorfeldes rund um die Gates erneuert. Die Arbeiten umfassen die Erneuerung sämtlicher Leitungen, technischer Einrichtungen sowie der Oberfläche. Dabei wird der Asphalt lagenweise abgefräst, bevor der Auftrag der vier neuen Schichten beginnt. Gleichzeitig werden im benachbarten Pier-Bereich die zwei flexiblen Doppelfluggastbrücken fertiggestellt. An diesen „Fingern“ können entweder vier kleinere Flugzeuge, wie zum Beispiel der Airbus A320, oder zwei größere Flugzeuge vom Typ Boeing 777 abgefertigt werden. Um trotz der Baustelle auf dem Vorfeld ausreichend Gates und Positionen für den Flugbetrieb vorzuhalten, nutzt der Hamburger Airport seit Anfang Februar bereits drei dieser vier Flugzeugpositionen. Die Doppelfluggastbrücken werden voraussichtlich erst Ende März in Betrieb genommen. Die Passagiere nutzen die bestehenden Gates im Terminal und werden vorübergehend fußläufig über das Vorfeld zur Maschine geführt. Um auf das Vorfeld zu gelangen, werden zum Teil bereits montierte Brückenteile genutzt.

Provisorische Brücke

Zudem wurde für diese Übergangszeit eine provisorische Brücke mit Treppenhaus errichtet. „Die grundhafte Erneuerung des Vorfeldes 1 bei laufendem Betrieb ist eine große Herausforderung, sowohl für einen zuverlässigen Flugbetrieb als auch für die Baufirmen. Dank der detailgenauen Vorbereitungen aller Beteiligten liegen wir jedoch voll im Zeitplan und konnten pünktlich mit der dritten Bauphase beginnen“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung. Es werden zusätzliches Personal sowie mehr Busse eingesetzt, um kleinere Umwege während der Bauzeit abzufedern. Bei kurzfristigen Flugverschiebungen und starkem Verkehrsaufkommen auf dem Vorfeld ist es nicht ausgeschlossen, dass es zu längeren Bus- und Gepäck-Transportzeiten kommen kann. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich für Fluggäste, gerade während der Zeit der Baumaßnahmen, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Auch Check-In, Gepäckabgabeschalter und Gates haben zum Teil andere Öffnungszeiten als gewohnt, um auch bei baustellenbedingten längeren Abfertigungswegen auf der Luftseite den pünktlichen Flugbetrieb sicherzustellen. Es empfiehlt sich, vor Abflug die Angaben auf dem Ticket oder der Buchungsbestätigung zu beachten und sich bei Bedarf bei der Airline zu informieren.
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