Neue Boule-Bahn in Hamburg

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Immer mehr Senioren begeistern sich für Kugelsportarten. Nun soll der Spielplatz an der Uhlandstraße um eine Boule-Bahn erweitert werden Foto: Thinkstock

Teil eines Mehrgenerationenplatzes für Hohenfelde

Von Christian Hanke
Hamburg. Der Stadtteil bekommt einen Mehrgenerationenplatz. Der Haushaltsauschuss Hamburg-Nord hat kürzlich auf Antrag der SPD beschlossen, 15.000 Euro für diesen lang gehegten Wunsch der Hohenfelder zur Verfügung zu stellen, nachdem dieses Thema zwei Tage zuvor lange, zunächst mit ungewissem Ausgang im Regionalausschuss Barmbek/Uhlenhorst/Hohenfelde/Dulsberg diskutiert worden war.

Konzept der Initiative

Worum geht es?: Die große Rasenfläche vor dem Eingang zum U-Bahnhof Uhlandstraße zwischen Eilenau und Uhlandstraße könnte zum Verweilen einladen, wenn es dort Möglichkeiten gebe, sich aufzuhalten und vielleicht sogar zu spielen. Dafür setzt sich die Initiative „Unser Hohenfelde“ ein, die sich vor einigen Monaten gegründet hat.
In drei Sitzungen haben die engagierten Hohenfelder – der Bürgerverein, die Kirchengemeinde St. Gertrud und andere Gruppen sind dabei – ein Konzept erarbeitet. Kinder, Jugendliche, Senioren, sie alle sollen sich auf der Rasenfläche wohlfühlen. Einen Spielplatz gibt es schon. Daneben stellen sich die Hohenfelder eine Freifläche für Jugendliche und einen Bouleplatz als Spielmöglichkeit für die ältere Generation vor. „In Hohenfelde sind die Generationen gut durchmischt. Deshalb sollten alle Altersschichten etwas von diesem Gelände haben“, findet Siegfried Hirsch, der Vorsitzende des Hohenfelder Bürgervereins.

Zaun wäre noch deutlich teuer

Eine Kostenschätzung für die „Kleinboulefläche“, die zwölf mal drei Meter groß werden soll, liegt immerhin schon vor. 3.674,62 Euro müssten für die Anlage aufgebracht werden. Viel teurer würde eine Umzäunung des Geländes werden.
Sie wird nach Schätzunges des Bezirksamtes Hamburg-Nord 8.500 Euro kosten. Eine Umzäunung ist für die Hohenfelder aber unbedingt notwendig. Dieses Geld konnte das Bezirksamt in der letzten Regionalauschusssitzung nicht zusagen. Ohne finanzielle Mittel mache aber eine Planung keinen Sinn, argumentierte die Verwaltung.
Siegfried Hirsch und einige Kommunalpolitiker forderten dagegen, erst einmal zu überlegen was genau angeschafft werden müsste. Außerdem hat eine Initiative aus Hohenfelde finanzielle Unterstützung zugesagt. Die Diskussion endete schließlich mit der befreienden Bereitschaft zweier Fraktionen, Anträge auf Finanzierung des Mehrgenerationenplatzes im Haushaltsausschuss zu stellen. Nun kann konkret geplant werden. (ch)
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