Grabungen in Hamburg-City gehen weiter

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Kay-Peter Suchowa konnte bereits am Hopfenmarkt Fundamente verschiedener Bauwerke freilegen Foto: Archäologisches Museum
Hamburg: Große Burstah |

Forscher des Archäologischen Museums erhoffen sich neue Erkenntnisse

Hamburg-City Sie dürfen wieder graben: die Mitarbeiter des Archäologischen Museums in der Innenstadt. Weil das Eckhaus Großer Burstah/Hahntrapp abgerissen wurde, eröffnet sich die Möglichkeit, weitere Details über die Neue Burg herauszubekommen, die 1024 bis 1139 im Bereich des Hopfenmarkts gestanden hatte. Das Jahr der Erbauung hatten die Archäologen erst vor einigen Jahren ermitteln können, als sie das Eckgrundstück Hopfenmarkt/Hahntrapp umgraben durften, auf dem ebenfalls ein Gebäude abgerissen worden war (das Wochenblatt berichtete). In den nächsten sechs Monaten können Kay-Peter Suchowa und sein Team auf dem 119 Quadratmeter großen Grabungsfeld weitere Bestandteile der Neuen Burg freilegen. Vielleicht sogar eine Toranlage mit Zugang zu dem alten Handelsweg, der einst im Verlauf der heutigen Straße Großer Burstah verlief. Auch Reste später entstandener Kaufmannssiedlungen werden hier vermutet. (ch)
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