1,2 Millionen Euro für Theaterzentrum Wiese

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Gute Nachrichten vom Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD) Foto: wb

Bund bewilligt Gelder für Kultur in Barmbek

Barmbek Gute Nachrichten aus Berlin: Wie Johannes Kahrs, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sowie zuständiger Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, dem Wochenblatt jetzt mitteilte, hat der Bund rund 1,2 Millionen Euro für die Sanierung der ehemaligen Theaterfabrik am Wiesendamm bewilligt. „Ich habe mich in Berlin für die Finanzierung des Freien Theaterzentrums WIESE eingesetzt. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass das Theaterzentrum nun im Rahmen des Bundesprogramms zur Sanierung von Sport-, Jugend-und Kultureinrichtungen insgesamt 1.213.720 Euro erhält“, erklärt Kahrs.
Hiermit werde in Barmbek die Entwicklung und der Bau des Theaterzentrums finanziert, welches – wie berichtet – künftig freien Theaterschaffenden und sozialen Gruppen im Bereich der Darstellenden Kunst einen neuen kostengünstigen und professionellen Raum bieten wird. Durch Umbau und energetische Sanierung eines Teils der ehemaligen Fabrikhalle des Barmbeker Traditionsunternehmens Heidenreich und Harbeck sollen künstlerische Produktion, Ausbildung und Information unter einem Dach zusammengeführt werden. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei rund 3,3 Millionen Euro. Die Stadt Hamburg beteiligt sich mit 1,4 Millionen Euro, etwas mehr als 600.000 Euro werden durch beteiligte Träger übernommen und knapp 80.000 Euro durch Spenden finanziert.
Neben einer Ausbildungseinrichtung für zeitgenössischen Tanz werden freie professionelle Theatergruppen das Rückgrat des dortigen Tagesbetriebs bilden. Die Angebote richten sich insbesondere an sozial Benachteiligte, Menschen mit Migrationshintergrund, Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen und Menschen mit Handicap. Es soll ein Ort der Begegnung entstehen, um im offenen Miteinander zu arbeiten und sich weiterzubilden. Betreiber des Theaterzentrums wird die Genossenschaft WIESE eG, die das Gebäude für vorerst 20 Jahre anmieten wird. Die Fertigstellung ist für Januar 2018 geplant.
Zurzeit wird das Gebäude als Zentrale Erstaufnahme (ZEA) für Flüchtlinge genutzt – laut Pressesprecherin Kerstin Graupner vom „Koordinierungsstab Flüchtlinge“ bleibt die ZEA bis 30. Juni dieses Jahres bestehen. Danach können die Umbauten zum Theaterzentrum beginnen. Andreas Lübbers vom Vorstand der WIESE eG ist glücklich über die positive Entwicklung, wirbt aber weiterhin um Genossen, denn: „Wir wollen möglichst unabhängig und im besten gemeinschaftlichen Sinne agieren!“ (ba)

Weitere Infos www.wiese-eg.de
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