Auf Kampnagel

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Haben sich freiwillig zum Mitsingen gemeldet: Sechs der insgesamt zehn Männerchor-Mitglieder
Utopien und Mythen sind die Themen der Popmusiktheater-Gruppe Kommando Himmelfahrt. Vom 4. bis 8. Juni präsentiert die 2008 vom Hamburger Komponisten Jan Dvorak initiierte Gruppe „Paradise Lost“. Das ist nur konsequent, denn John Miltons Meisterwerk „ist die Formel für alle modernen Mythen – von Herr der Ringe bis Star Wars.“ In der modernen Version von Kommando Himmelfahrt, das großformatiges Popmusiktheater mit Musiktheater, Performance und Konzerten zu Theaterkompositionen verbindet, erzählt Satan als erster Revolutionär vom verlorenen Paradies, vom Scheitern und Weitermachen. Auf die Kampnagel-Bühne kommt das als Rock’n’Roll-Performance mit Schauspielerin Sarah Sandeh in der Hauptrolle, Band und Video des Künstlerkollektivs niedervolthoudini. Unterstützt wird der satanische Erzähler von einem zehnköpfigen Männerchor aus Altachtundsechzigern, die seit April mit vielen weiteren Freizeit-Sängern im Kommando-Himmelfahrt-Chor singen und nun ihren ersten großen Auftritt haben. Zum Mitmachen aufgerufen wurde im Kampnagel-Programmheft, die Proben finden ein- bis zweimal in der Woche statt, die nächste Produktion ist für den Herbst geplant.

„Paradise Lost“ ist vom 4. bis 8. Juni jeweils um 20.00 Uhr auf Kampnagel zu sehen. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.
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