„Die war nicht so”

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Dramatische Momente gehören bei „Die war nicht so“, dazu. Foto: Bublay

Premiere des Jugendtheaters der H20

Steilshoop. Olaf Bublay und das Darstellende Spiel der Handelsschule H20 hat einen guten Ruf. Und erneut beschäftigten sich Olaf Bublay und seine theaterbegeisterten Jungmimen mit einem problembeladenen Thema. „Die war nicht so“ ist der Titel des Stücks, dass von hochaktuellen und zugleich totgeschwiegenen Themen handelt.
Unterschiedliche kulturelle Wertvorstellungen, missverstandene Ehrbegriffe und Geschlechterrollen prallen hier unversöhnlich aufeinander. Auf der Bühne wird diskutiert, ob es sowas wie die Ehre eines muslimischen Mannes an sich gibt. Und die jungen Schauspieler zeigen, wie es ist, wenn junge Männer das Sagen haben und daraus einen umstrittenen Ehrbegriff ableiten. Mit weiblichen Provokationen können Cem und Sinan in diesem Stück nicht umgehen und eine Shoppingtour in einer benachbarten Großstadt gerät völlig aus den Fugen. Am Ende des Trips liegt Elena mit dreißig Messerstichen tot auf dem Parkplatz. In einer Rückbetrachtung versuchen die älteren Geschwister von Cem und Elena durch intensive Befragung Licht in das Dunkel der Tragödie zu bringen. „Die war nicht so“ ist engagiert gespieltes Jugendtheater, das, eingebettet in das Steilshooper StoP Projekt, Beziehungsfragen aus der Sicht von Jugendlichen problematisiert und auf die Bühne bringt. (ts)

Premiere: Donnerstag, 31. Mai, 18 Uhr, Theatersaal, Gropiusring 43. Karten: Schüler: 2, Erwachsene: 4 Euro, Nächste Vorstellung: Freitag, 1. Juni.
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