Kabarett im Stadtpark

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Der Berliner Kabarettist Reinald Grebe und sein „Orchester der Versöhnung“ glänzen mit hintersinnigem Humor. Foto: Jahnke

Reinald Grebe bietet Hintersinniges bis Gehässiges

Winterhude. Die Shows des Berliner Kabarettisten Reinald Grebe besitzen in seiner Heimatstadt Kultstatus und sind regelmäßig ausverkauft. Zu seinem 40. Geburtstag lockte er kürzlich mehr als 14.000 Fans auf die Waldbühne und gab eine fulminante, dreistündige Show. Mit präziser Beobachtungsgabe nimmt der gelernte Schauspieler und Dramaturg, der sich als Autodidakt in zahlreichen Auftritten auf Kleinkunstbühnen zum gefragten Kabarettisten umschulte, dabei die hippen Berliner vom Prenzlauer Berg und aus Kreuzberg und ihre „Political Correctness“ auf die Schippe.
Gemeinsam mit dem „Orchester der Versöhnung“ spielt er gehässig-witzige Landeshymnen für die östlichen Bundesländer, die ebenso ihr Fett abbekommen. Grebe liefert Wortwitz, der auch im Westen der Republik zündet – gesungen, rezitiert oder spontan improvisiert. Sein Gastspiel beim Stadtpark-Open-Air ist der vorletzte Auftritt mit seinem schräg-komischen „Orchester der Versöhnung“. Ein Abend, den man sich nicht entgehen lassen sollte. (rho)

Freitag, 20. Juli, 19 Uhr, Freilichtbühne Stadtpark, Saarlandstraße/Ecke Jahnring, 36 Euro
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