Museum muss raus

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Klaus Fink ist ein Kämpfer. Noch ist für ihn, den Verein oder das Museum nichts verloren. Foto: Sobersko

Fünfziger Jahre Museum sucht neue Räume

Bramfeld. Ein Unglück kommt selten allein, das ist eine Weisheit, die das Fünfziger Jahre Museum jetzt schmerzhaft erfahren muss. Hat es Anfang letzten Jahres den ersten Vorsitzenden des Trägervereins „Die goldenen fünfziger Jahre“ e.V., Paul Wolf, verloren, so bekam es in diesen Tagen die Kündigung vom Vermieter, dem Zebra Einkaufszentrum. Der neue Vorsitzende, Klaus Fink aber gibt sich kämpferisch. „Jedes Schlechte ist für irgendwas gut“, sagt er tapfer und hofft, dass sich alles positiv entwickelt. In der Tat hat er noch große Pläne mit dem Museum. Gerade erst hat Klaus Fink eine komplette Original fünfziger Jahre Cafe-Einrichtung erstanden, die er gerne in die neuen Räume – sofern sich bald welche finden – integrieren möchte.

Räume in Barmbek und Wandsbek gesucht



Auch einen Merchandising Shop kann er sich gut vorstellen. Vornehmlich würde das Museum gerne in Bramfeld bleiben, aber auch der Bezirk Wandsbek im weitesten wäre akzeptabel.
Tipps und Hinweise zu Räumen in einer Größenordnung von 500 bis 800 Quadratmeter werden gerne vom Verein entgegengenommen. Das Museum ist zurzeit geschlossen. Am Sonnabend, 2. März, von 9 bis 16 Uhr, findet der turnusmäßige letzte Flohmarkt im Fünfziger Jahre Museum statt. Freunde und Fans sind herzlich eingeladen zu kommen, zu stöbern oder vielleicht auch die eine oder andere Idee mitzubringen, wo das Museum in Zukunft untergebracht werden könnte. (ts)
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