Preis für junges Ernst-Deutsch-Theater

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Das Großprojekt gehört zu den Höhepunkten der plattform-Spielzeit. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „all inclusive“Foto: Fabian Hammerl/hfr

Bezirk Nord zeichnet Sparte „plattform“ aus / Neue Spielzeit mit Thema Glück

Hamburg-Nord. Als Theaterpädagogin Veronika Schopka am vergangenen Donnerstag stellvertretend für die Jugendsparte „plattform“ des Ernst Deutsch Theaters den Kulturpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Nord entgehen nahm, stand ihr die Freude ins Gesicht geschrieben. „Dieser Preis ist eine riesige Anerkennung“, sagte sie in ihrer Dankesrede. Dass die Auszeichnung in diesem Jahr an das plattform-Ensemble geht, versteht die Theaterpädagogin auch als Würdigung der Kontinuität, mit der das Ernst Deutsch-Theater seine Jugendsparte in den vergangenen zehn Jahren entwickelt und ausgebaut hat.
2008 wurde dem Nachwuchs sogar eine eigene Bühne mit Foyer und separatem Eingang eingerichtet. Mit der Spielzeit 2013/2014 wird ein sechster Jugendclub seine Arbeit aufnehmen, der sich an Gehörlose, schwerhörige und hörende Jugendliche richtet. Höhepunkt des plattform-Jahres ist regelmäßig das plattform-Festival, an dem alle Jugendgruppen beteiligt sind. In der nächsten plattform-Spielzeit dreht sich alles um das Thema „Glück“. „Für mich ist die Frage entscheidend, ob ein Funke überspringt“, sagt Franziska Schnoor, Dramaturgieassistentin auf Kampnagel über ihre Arbeit in der Kulturpreis-Jury. „Die Jugendlichen profitieren nicht nur von der Theatererfahrung, sondern auch von der Beschäftigung mit gesellschaftlich relevanten Themen“, so Franziska Schnoor.
Wie genau das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro investiert werden soll, steht noch nicht fest. Da
das Ernst Deutsch-Theater für seine Jugendarbeit aber keine
zusätzliche Förderung erhält, ist die unverhoffte Unterstützung mehr als willkommen. Gestiftet wurde der Preis auch in diesem Jahr von der Sparda-Bank Hamburg. „Wir machen das seit neun Jahren und sind auch im zehnten Jahr wieder dabei“, so Sparda-Bank-Vertreter Dieter Miloschik. „Wenn ich das sage, ist das ein Versprechen!“ (bb)
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