Anbau für Zinnschmelze

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Die Zinnschmelze und der geplante Anbau in der Architektenentwurf Foto: LRW Architekten

Erweiterung und Umbau kostet 2,5 Millionen Euro

Von Misha Leuschen
Barmbek. Für das, was Dorothee Puschmann in den kommenden Monaten erwartet, ist die Geschäftsführerin des Kulturzentrums noch bemerkenswert gelassen. Ab dem Sommer soll mit Unterstützung des Bezirks Hamburg Nord ein Erweiterungs- und Umbau in Angriff genommen werden. im Sommer/Herbst 2014 soll alles fertig sein.
Die gesamten Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. 1,5 Millionen kommen aus dem Topf der Städtebauförderung, rund 600.00 Euro werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert, 400.000 Euro steuert die Stadt Hamburg bei.
Der bestehende Bau wird durch einen Anbau ergänzt, mit der alten Zinnschmelze durch eine Glasverbindung zu einer Einheit verschmolzen. Auf vier Ebenen werden hier Gastronomie, Spiel- und Probenräume, Büros und vieles mehr Platz finden. Das Theaterdeck im Obergeschoss wird sich vergrößern können, ein teilbarer Veranstaltungssaal im Untergeschoss kann rund 200 Besuchern Platz bieten.
Der beliebte Bistrogarten der Gastronomie wird umgestaltet und soll künftig maximal 100 Gästen im Sommer Platz bieten.
Bis es soweit ist, muss die Zinnschmelze improvisieren. Der Spielbetrieb soll in Containern auf der Fläche neben Globetrotter weitergehen; rund 80 Zuschauer werden hier Platz finden – aber bis dahin müssen noch eine Menge Probleme gelöst werden. Wohin mit dem Lager? Mit der Kasse? Was kann man in der Pause anbieten?
Dorothee Puschmann nimmt all diese Herausforderungen sportlich. „Eins nach dem anderen“ lautet ihre Devise.
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