Arbeit für Alraune

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Marlies Strehlow im Tierhaus. Sie ist seit Anfang des Jahres zuständig für einige Alraune-Projekte im Stadtteil Steilshoop Foto: Sobersko

Was Marlies Strehlow an Steilshoop mag

Steilshoop. Wer das Cafe oder das Tierhaus in Steilshoop öfter besucht, der wird ihr bereits begegnet sein: Marlies Strehlow. Die 53-Jährige ist zuständig für die Alraune-Stadtteilprojekte wie das „Cafe Steilshoop“, das Tierhaus, die „Alltaghelfer Steilshoop“, den Kulturtreff „Jetzt“ oder das Dienstleistungszentrum mit dem Verkehrsübungsplatz und der Fahrradwerkstatt. Geboren wurde sie 1960 in Bad Bevensen, lebt aber seit ihrem 19. Lebensjahr in Hamburg.
Obwohl sie seit zwei Jahren in Neugraben wohnt, hat es sie zu Alraune nach Steilshoop gezogen. Den Grundstein dafür hatte sie bereits mit ihrem Abschluss als Diplom-Sozialökonomin an der damaligen Hochschule für Wirtschaft und Politik, die inzwischen in der Universität Hamburg aufgegangen ist, gelegt. Seit 20 Jahren arbeitet Strehlow im Bereich Management sozialer oder kultureller Einrichtungen. Zunächst tätig bei dem Verein „Berufliche Orientierung für Frauen“ (BAFF), kam sie später zu der „Kooperation Arbeiten und Lernen in Altona“. Über die Zusammenarbeit in den verschiedenen Dachverbänden und Aktionsbündnissen lernte Marlies Strehlow Alraune kennen und schätzen. „Alraune ist einer der wenigen Träger in der Arbeitsmarktpolitik, der seine Tätigkeit nicht in erster Linie als Geschäftsfeld begreift, sondern sich noch engagiert für die Menschen einsetzt, um die es bei all diesen Maßnahmen eigentlich geht. Das deckt sich mit meinen Überzeugungen und deshalb bin ich sehr gern hier“, so die Sozialökonomin. Positiv überrascht ist sie vom Stadtteil Steilshoop selbst.

Durchatmen mit Dackel Paul

„Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass Steilshoop so ein vielseitiger und lebendiger Stadtteil ist“, freut sich Marlies Strehlow, „ich erlebe die Bewohner als sehr am Geschehen interessiert und für ihren Stadtteil engagiert, was auch an der regen Teilnahme an Gremien und Arbeitskreisen deutlich wird.“ Sie selbst bedauert, noch nicht alle Gremien von Steilshoop kennengelernt zu haben und hofft, das bald nachholen zu können. Doch durchatmen und sich erholen muss jeder mal, und das gelingt ihr am besten mit ihren Nichten und Neffen und deren Dackel Paul oder beim Radfahren durch das schöne Neugraben. (ts)
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