Berliner planen Campus in Hamburg

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Der Entwurf von „Hascher Jehle“ überzeugte die Jury, weil sich die Bebauung Richtung Bramfelder See (im Norden, nicht auf der Karte) „öffnet“ Animation: Hascher Jehle/wb

Architektenwettbewerb um Hamburgs größten Schulneubau entschieden

Hamburg. Die Planungen zum neuen „Campus Steilshoop“ gehen in die nächste Runde. Eine Jury, die aus Vertretern der Bezirksversammlung Wandsbek, der beteiligten Behörden und freien Architekten besteht, wählte in der vergangenen Woche den Entwurf des Architektenbüros „Hascher Jehle“ zum Sieger der Ausschreibung. Die Berliner Architekten setzten sich gegen zwölf Konkurrenten – auch aus den europäischen Ausland – durch. Nachdem im vergangenen November nur noch drei Wettbewerber in der Auswahl waren und nachbessern sollten, setzten „Hascher Jehle“ die Vorstellungen der Jury am besten um. Demnach sollten Grund- und Stadtteilschule sichtbar voneinander getrennt sein und der Bramfelder See durch eine offene Bebauung in den Stadtteil eingebunden werden. Schulsenator Ties Rabe sagte nach der Entscheidung: „Wir sind sicher, dass die Schule am See durch den Neubau attraktiver wird und die Kinder aus dem Stadtteil dort gern zur Schule gehen werden.“

Abriss ab 2015

„Wichtigstes Ziel ist nun eine schnelle Fortführung der Planung“, sagt Ewald Rowohlt, Geschäftsführer von Schulbau Hamburg. Erste Abbrucharbeiten des Bildungszentrums sollen laut einer Mitteilung des Senats im kommenden Jahr beginnen. 2017 könnten bereits die ersten Schüler in den Klassen lernen.Der neue „Campus Steilshoop“ soll die Grundschule, die Stadtteilschule und das Quartierszentrum auf 13.000 Quadratmetern vereinen. Der Neubau am Gropiusring ist mit 35 Millionen Euro Hamburgs größtes Schulprojekt. (mt)

Die überarbeiteten Entwürfe der Architektenbüros aus der Endrunde hängen noch bis zum 3. März in der Pausenhalle des Bildungszentrums in Steilshoop, Gropiusring 43
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