Böllerdreck schnell weg

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Dieses Bild bot sich allen Bramfeldern am Neujahrsmorgen: Saubere Radwege, Bürgersteige und Straßen. Foto: Sobersko

Schon am Neujahrsmorgen gereinigt

Bramfeld. Jedes Jahr das übliche Bild: Nach der großen Silvesterfeier und dem dazu gehörigen Feuerwerk kämpfen die Stadtteile mit Papiermatsch und Pappendreck, leeren Sektflaschen und herumliegenden Böllerverpackungen. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Bereits Stunden nach der großen Sause sahen die Straßen Bramfelds aus wie „geleckt“. Kein Matsch und Dreck, es sieht fast so aus, als wäre nichts gewesen. Das WochenBlatt fragte bei der Stadtreinigung nach, ob man in diesem Jahr die Strategie geändert habe, mehr Personal zur Verfügung stand oder ob schlicht und einfach in Bramfeld zuerst sauber gemacht wurde und dann die anderen Stadtteile folgten. „Nein, alles war so wie immer“, teilt Reinhard Fiedler von der Stadtreinigung Hamburg mit. „Natürlich war es hilfreich, dass es weder Eis noch Schnee gab und so der Böllermüll nicht festgefroren war und zusammengekehrt werden konnte. Auch das schlechte Wetter in der Silvesternacht hat viele Menschen bald wieder in die Wohnungen getrieben“, vermutet der Experte. Auch sei ein deutlicher Trend weg von den Chinaböllern, hin zur Rakete zu sehen und diese verursachen deutlich weniger Müll. Dass die Straßen in Bramfeld am Neujahrsmorgen schon wieder sauber waren, sei auch vielen Anlieger zu verdanken, die dort, wo die Stadtreinigung nicht zuständig ist, die Wege und Straßen in eigener Regie sauber halten. „Man kann sagen: Alle haben ihren Teil zu einem sauberen Bramfeld beigetragen“, freut sich Reinhard Fiedler. (ts)
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