Bordellbetreiber wollen bleiben

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Das Bordell an der Heinrich-Hertz-Straße 120, direkt gegenüber der Grundschule Humboldtstraße (wir berichteten), möchte offenbar seinen umstrittenen Standort behalten. Das Bezirksamt zeigt sich trotz Protesten von Eltern der Schüler wenig beeindruckt und setzt auf eine Verhandlungslösung. Von einer Schließung ist derzeit nicht die Rede.
Bislang liegt von den Bordellbetreibern beim Bezirksamt kein Antrag auf Nutzungsänderung vor, um in dem Wohnhaus in Barmbek Prostituierte ihrer Arbeit nachgehen lassen zu können. Eine Frist Ende August, diesen Antrag einzureichen, ließen die Betreiber verstreichen. Warum wird das Bordell dann nicht geschlossen? Bezirksamtschef Harald Rösler hält sich bedeckt und teilt lediglich auf WochenBlatt-Anfrage mit, es habe in der vergangenen Woche ein persönliches Gespräch mit den Bordellbetreibern im Bezirksamt gegeben. Rösler: „Die Sache ist noch nicht vom Tisch.“ Was das konkret heißen soll, sagte er nicht. (ba)
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