Der Grundstein ist gelegt

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Kirchenvorstand Dieter Johannsen legt die Kartusche in ihrem bestimmten Platz.

Baubeginn für neuen Gemeindesaal Osterkirche

Bramfeld. Trostlos sah es aus, auf dem Gelände der Osterkirche. Abrissbagger, Schutt und Lärm bestimmten die Szenerie. Doch nun ist alles anders. Aufbruchstimmung, Neubeginn, Spannung: Das alles war zu spüren bei der Grundsteinlegung für den neuen Gemeindesaal der Osterkirche. Am Freitag, 13. April, wurde unter Applaus der begeisterten Gemeindeglieder die Kartusche mit den Utensilien für die Nachwelt befüllt und dann in den Grundstein eingelassen. In die Kartusche, die jetzt fest vermauert unterhalb des Lampe in der Eingangshalle liegen wird, wurden unter anderem gegeben: Eine Liste mit den am Bau beteiligten Personen, die Finanzierungsplanung, ein Foto des derzeitigen Kirchenvorstands, ein Foto des alten Gebäudes, Euro-Münzen, ein Gesangbuch, sowie ein tagesaktuelles Hamburger Abendblatt und die aktuelle Ausgabe des Wochenblatts. Polier Manfred Arendt übernahm die ehrenvolle Aufgabe die Kartusche einzumauern, nachdem zuvor Wolfram Engel diese versiegelt hatte und Dieter Johannsen, als ältester Kirchenvorstand, die Kartusche feierlich in den vorgesehenen Stein legte. Er führte dann auch die symbolischen drei Hammerschläge aus und damit war die Zeremonie abgeschlossen. Ein besonderer Gast war Probst Hartwig Liebich, der die Bedeutung hervorhob, dass in dem Fundament zu einem Teil Gestein des abgerissenen Gebäudes verarbeitet wurde. „Das Neue steht auf dem Alten“, so Probst Liebig. Ebenso sprach er seinen Dank allen anderen Gemeinden der Region aus, die die Osterkirche immer tatkräftig bei ihrem Vorhaben unterstützt haben und es noch tun. Eine sichtlich gerührte Pastorin Dorothea Neddermeyer lud dann gemeinsam mit Pastorin Gunda Männel-Kaul zu einem Umtrunk mit allen anwesenden Gemeingliedern, um diesen besonderen Anlass noch gebührend zu feiern. Eineinhalb Jahre Bauzeit sind nun ohne Gemeindesaal zu überbrücken. Zum einen helfen dabei die anderen Kirchengemeinden, aber auch die Osterkirche selbst wird vermehrt als Multifunktionsraum genutzt werden. Und damit wird sie da sein, wo sie ihrer Bestimmung nach sowieso sein sollte: Bei den Menschen. (ts)
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