Der Kuh-Kopf hängt wieder in Hamburg

Anzeige
Der nachgebaute Kuhkopf wird an seinen Platz gehievt Foto: gm

Fassade der ehemaligen Margarinefabrik ist wieder komplett: Markenzeichen detailgetreu nachgebildet

Hamburg. Hängende Köpfe will sonst niemand sehen. Doch in der Bramfelder Straße wartete man bereits seit April 2013 sehnlichst auf den „Kuhkopf“, der schon seit 1926 zum festen Bestandteil des Eingangstores der damaligen Margarinefabrik Heinrich Voss gehörte. Er sollte ein Symbol für die „künstliche Kuh“ darstellen und so auf den industriell hergestellten Butterersatz verweisen. Nach 87 Jahren am derzeitigen Standort war die 70 Kilogramm „leichte“ Keramikskulptur marode geworden und hatte sich von der Fassade gelöst. Unter Denkmalschutzauflagen hatte die Techniker Krankenkasse (TK) die Berliner Restauratoren Jan und Friederike Hamann beauftragt, welche in zweimonatiger Arbeit ein detailgetreues Duplikat aus Kunststein fertigten. Dieses 300 Kilogramm schwere Kunstwerk konnte am vergangenen Dienstag nur mit Hilfe eines Krans in das Mauerwerk geschoben werden. Gleichwohl erwartet auch das Original eine Reparatur, damit es in den Räumen der TK-Kundenberatung weiterhin Be(tr)achtung finden kann. Über die entstandenen Kosten der Kuh-Aktion machte die Krankenkasse keine Angaben. (gm)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige